haben; und daß sie förderlich für uns und Alle werden mögen,die auf ihre Vorschriften und ihre Ausübung achten, das gebe Gottin seiner unendlichen Weisheit. — Und nun noch u. s. >v."
Mit dieser verständigen Hindcutung ans seine eigene Weisedes Gottesdienstes schloß Herr Grant seine Rede. Die Gemeindehatte in tiefer Aufmerksamkeit zngchört, obgleich die Gebete nichtmit dem gleichen Beweise von Achtung ausgenommen worden waren.Das letztere entsprang jedoch keineswegs aus absichtlicher Gering-schätzung der Liturgie, auf welche der Geistliche anspielte, sondernvielmehr aus der Gewohnheit eines Volkes, welches seine dermaligeExistenz als Nation dem doctrincllen Charakter seiner Vorfahrenverdankte. Zwar wurden einige mißvergnügte Blicke zwischenHiram und einem oder dem anderen Sektcnführer gewechselt;doch theilten mir Wenige diese Stimmung, und die Gemeindezerstreute sich, nachdem Herr Grant den Segen gesprochen,schweigend und mit vielem Anstande.
Zwölftes Kapitel.
Die Glaubenssatzungen gelehrter KirchenSind wohl vielleicht ein sittlich schön Gebäu;Doch scheint's, als ob nur Gottes starke HandDen Teufel könne aus dem Herzen reißen.
Duo.
Während die Gemeinde den Betsaal verließ, näherte sich HerrGrant dem Platze, wo Elisabeth mit ihrem Vater saß, und stellteder Erstercn in dem jungen Frauenzimmer, dessen wir im vorigenKapitel erwähnten, seine Tochter vor. Elisabeth empfing sie soherzlich und offen, wie man es von den Sitten des Landes unddem Werthe, den man auf gute Gesellschaft legte, nur erwartenkonnte, und die beiden Mädchen fühlten im Augenblicke, wie noth-