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waren. Ein- oder zweimal kam es ihr vor, als bemerkte sie einenbekannten Gang, oder eine Figur, deren sie sich erinnern konnte,aber dann verlor sie dieselbe schnell wieder hinter einem jenerungeheuren Holzhanfen, die fast vor jeder Thürc lagen. Erst alssie von der Hauptstraße in.eine zweite cinbog, welche die ersterein einem rechten Winkel dnrchschnitt und geradezu nach dem Ver-sammlnngsplatz führte, traf sie ans ein Gesicht und ein Gebäude,die ihr beide nicht fremd waren.
Das Hans stand an einer der Hanptecken des Dorfes, und be-kundete sich durch den zertretenen Weg vor dem Eingänge sowohl,als durch das Schild, das unter den vom See herkommenden Wind-stößen mit ächzenden Tönen hin und her pendelte, als eines derbesuchtesten Wirthshänser in der Gegend. Das Gebäude war unr-einen Stock hoch, aber die Dachfenster, der Anstrich, die Fenster-läden und das lustige Feuer, das durch die Thiire sichtbar war,gaben ihm ein behagliches Aussehen, dessen sich nicht viele seinerNachbarn erfreuten. Das Schild hing an einem gewöhnlichen Bier-hausbalken, und stellte einen mit Sabel und Pistolen bewaffnetenReiter vor, der eine Bärenmütze auf dem Kopf trug, währenddas Thier eben die Vorderfüße zu einer Courbette erhoben hatte.
Alle diese Einzelheiten ließen sich, nebst einer etwas unleser-lichen, schwarzgemalten Inschrift, ans der jedoch Elisabeth, welchemit der Sache vorher schon vertrant war, ohne viele Mühe dieWorte „znm kühnen Dragoner" entziffern konnte, leicht im Mond-lichte unterscheiden.
Als der Sleigh vorüberfnhr, traten eben ein Mann und eineFrau ans der Thüre des Hauses. Der Erstere schritt in einer stei-fen militärischen Haltung, welche durch ein hinkendes Bein nochauffallender gemacht wurde, einher, während die Frau sich miteiner Miene vorwärts bewegte, die keine sonderliche Ehrfurcht vor-dem, was ihrer wartete, ansdrückte. Die Strahlen des Mondesfielen gerade auf ihr breites und volles Gesicht, und ließen unter