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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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rend der Richter, der Geistliche und der Major den zwar weiteren,aber betreteneren Weg durch das Dorf wählten.

Der Mond war anfgegangen, und seine Scheibe goss ihrenLichtstrom über die dunkeln Umrisse der Fichten, welche das östlicheGebirg krönten. Der Himmel war so, klar und hell, wie in man-chen anderen Gegenden zur Mittagszeit. Die Sterne blinkten inder leuchtenden Atmosphäre, wie das letzte Flimmern eines er-sterbenden Feuers, und die Strahlen des Mondes, die sich auf derweißen, glatten Oberfläche des See's und der Felder brachen, war-fen ein Licht zurück, das durch die fleckenlose Farbe der unermeß-lichen Schneemassen, welche die Erde bedeckten, noch erhöht wurde.

Während der Sleigh sich leicht und stetig durch die Haupt-straße bewegte, beschäftigte sich Elisabeth mit Lesen der Inschriften,die fast über jeder Thüre angebracht waren. Mit jedem Schritte,den die Pferde vorwärts thaten, begegneten ihre Augen nicht nurneue» Gewerben, sondern auch Namen, die ihr fremd waren. So-gar die Häuser schienen verändert. Das eine hatte einen neuenAnstrich erhalten, das andere war frisch angestrichen, und ein drittesstand an der Stelle eines bekannten, das eben so schnell von derErde wieder verschwunden war, als man es anfgebant hatte; aberalle schienen sich ihrer Bewohner entledigt zu haben, denn Män-ner, Weiber und Kinder strömten nach der Stelle, wo ihrer einSchangericht ans Richards und Benjamins Knnstküche harrte.

Nachdem unsere Heldin die Gebäude, welche sich allerdings indem Hellen und weichen Mondlichte ziemlich vvrthcilhaft ansnahmen,genugsam betrachtet hatte, wandte sie ihre Blicke nach den ver-schiedenen vorbeieilenden Gestalten, ob sie nicht irgend einen Be-kannten fände. In ihre Mäntel, Kapuzen, Ueberröcke und Kräge»gehüllt, schienen sich jedoch Alle zu gleichen, und Elisabeths Angenspähten um so mehr vergeblich, da die schnell dahinglcitenden Per-sonen großenthcils hinter den Schneehaufen, welche man vor denHäusern anfgeschanfelt hatte, um einen Weg zu bahnen, verborgen

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