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der Union in einem Zustande verhältnißmäßiger Verarmung, bis-weilen auch in völliger Dürftigkeit lebten. Letzteres war indeßbei Monsieur Le Qnoi nicht der Fall. Er besaß zwar, wie erselber zngestand, nur wenig, doch reichte dieses zu, um ihm einenleidlichen Unterhalt zu verschaffen.
Marmaduke besaß viel praktische Kenntnisse, namentlich inAllem, was sich auf das Leben in den neuen Ansiedelungen bezog.Ans seinen Rath hatte Monsieur Le Qnoi einige Einkäufe gemacht,bestehend ans Leinwand, Spezereien, Schießpulver und Tabak;eine Quantität Eiscnwaaren, darunter in verhältnißmäßiger MengeMesser, Suppenkessel und dergleichen, einen tüchtigen Vorrath vonTöpfcrgeschirr gröbster Qualität und in den unzierlichsten Formen:dazu sonstige Erfordernisse des gewöhnlichen Lebens, worunter alsLnxnswaare Spiegel und Maultrommeln nicht vergessen waren.So eingerichtet trat Monsieur Le Qnoi hinter seinen Ladentisch undwußte sich, vermöge seiner wunderbaren Temperamentsschmiegsam-keit, in diese neue Stellung zu fügen, als ob er nie etwas anderesgetrieben hätte. Seine Höflichkeit und Gesprächigkeit machte ihnungemein populär, wie denn auch außerdem die Frauen bald ent-deckten, daß er Geschmack hatte. Seine Kattune waren die schön-sten, oder mit andern Worten die modernsten, die in der Gegendaufzufinden waren: und unmöglich konnte man gegen einen so höf-lichen Mann lange wegen der Preise markten. Durch solcbe Mittelgewannen Monsieur Le Quoi's Angelegenheiten bald eine günstigeWendnng, so daß er von den Ansiedlern als der zweitvermöglichsteMann in dem Patent betrachtet wurde.
Der Ansdruck Patent, der in diesen Blättern schon mehrereMal vorgekommen ist und wohl auch noch öfter gebraucht werdenwird, bezeichnet,: den Distrikt, der ursprünglich dem alten MajorEsfingham durch ein königliches Patent übertragen worden, undder nun, nach Anwendung der Konfiskations-Akte, durch Kauf anMarmaduke Temple gekommen war. Man bediente sich in den