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Achtes Kapitel.
Hier einen sich Verbannte aller Zonen.
Und sprechen friedlich in den fremdsten Lauten.
Campbell.
A)i'r haben unsere Leser in den Hauptpersonen dieser Geschichtebereits mit den verschiedenen Charakteren und Nationalzügenbekannt gemacht; um jedoch die Glanbenswürdigkeit unserer Er-zählung fest zu begründen, wollen wir in Kürze die Ursachen aus-einander zu setzen versuchen, die uns veranlassen, hier ein sobuntes Gemisch von handelnden Personen zusammen zu stellen.
In der Zeit, welcher unsere Geschichte anhcimsällt, begannin Europa jene Bewegung, welche nachher seine politische Institu-tionen bis in's Mark erschütterte. Ludwig XVI. war enthauptet,und eine Nation, die sonst für die gesittetste unter den eivilisirtenVölkern der Welt galt, hatte ihren Charakter so weit geändert, daßan die Stelle der Schonung, der Hochherzigkeit und des Muthes,Grausamkeit, Hinterlist und Wildheit getreten waren. Tausende vonFranzosen sahen sich gcnöthigt, Schuh in fernen Ländern zu suchen.Unter den Vielen, welche sich ans Frankreich und den dazu ge-hörigen Inseln nach den Vereinigten Staaten von Amerika flüch-teten, befand sich auch Monsieur Le Quvi. Er war dem RichterTcmple durch das Haupt eines angesehenen Handelshauses inNew-Ivrk, mit dem Marmadnke in einiger Verbindnng stand undnicht selten gute Geschäfte abschloß, empfohlen worden. Bei demersten Zusammentreffen mit dem Franzosen hatte unser Richterin ihm einen Mann von Bildung entdeckt, der in seiner Heimathglücklichere Tage gesehen hatte. Einige Andeutungen, die Mon-sieur Le Quoi entschlüpften, ließen in ihm einen westindischenPflanzer vermuthen, deren eine große Anzahl Saint Domingo unddie übrigen Inseln verlassen hatte, und die jetzt i» den Staaten