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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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Während Elnathan so sprach, steckte er eine große eiserneBrille in sei» Gesicht, die, langjähriger Gewohnheit zufolge, aufder äußersten Spitze seiner Mopsnase sitzen blieb, und, wenn siede» Augen keinen wesentlichen Dienst leistete, doch auch keinHindernis; für das Sehen bildete; denn seine kleinen grauen Be-obachtnngsorgane funkelten wie zwei Sterne, die ans einer nei-dischen Wolkenhülle hervorblicktcn, über dem optischen Instrumenteweg. Diese Bewegung blieb von Allen unbeachtet, Reniarkableausgenommen, welche gegen Benjamin bemerkte:

Herr Todd ist ein recht hübscher Mann, der seine Worte gutzu setzen weiß. Wie prächtig ihm nur seine Brille steht! So einDing gibt einem doch gleich ein großartigeres Aussehen; ich habegute Lust, mir selber auch eine anznschaffen."

Die Worte des Fremden hatten Miß Temple wieder zur Be-sinnung gebracht. Sie fuhr, wie ans einer tiefen Zerstreuung,auf, erröthete hoch, winkte einer jungen Weibsperson, die ihr inder Eigenschaft eines Kammermädchens diente, und entfernte sichmit der Miene weiblicher Zurückhaltung.

Das Feld blieb nun dem Arzte und seinem Patienten frcige-laffcn, während die noch übrigen anwesenden Personen sich mitGesichtern, welche die verschiedenen Grade ihres Antheils ans-drückten, um den Letzteren sammelten. Major Hartmann warder Einzige, der ans seinem Sitze blieb, indem er fortfnhr, großeRauchwolken von sich zu stoßen, und bald die Angen nach derDecke gleiten ließ, als stelle er Betrachtungen über die Ungewiß-heit des menschlichen Lebens an, bald mit einem Ausdrucke, dereiniges Bewußtsein von der Lage des jungen Mannes verrieth,nach dem Fremden hinblickte.

Inzwischen begann Elnathan, dem eine Schußwunde etwasNagelneues war, seine Vorbereitungen mit einer Sorgfalt undFeierlichkeit, wie sie des Anlasses würdig waren. Benjamin hatteihm ein altes Hemd cingehändigt, welches er mit einer Miene,