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die sowohl seine Geschicklichkeit, als die Wichtigkeit der Operationbczeichnete, in mehrere lange Streifen riß.
Als diese Einleitung getroffen war, wählte sich Herr Toddmit großer Sorgfalt einen der Streifen ans, und händigte ihnHerrn Jones ein, indem er mit größter Kaltblütigkeit sagte:
„Da, Sgnire Jones, Sie verstehen sich ans derartige Dinge,und sind wohl so gefällig, die Charpie zu zupfen. Sie muß feinund weich sein, wie Sie ja selber wissen, mein lieber Sir. Neh-men Sie sich aber in Acht, daß Sie keine Baumwolle hincin-bringcn; sie möchte sonst die Wunde vergiften. Nur der Zettelist Leinwand; Sie können daher Beides leicht sondern."
Richard übernahm seinen Dienst mit einem Nicken gegen seinenVetter, in welchem deutlich zu lesen war: „Du siehst, der Kameradkann nichts ohne mich ansrichtcn," und begann mit großer Emsig-keit auf seinem Knie Charpie zu zupfen.
Ein Tisch wurde nun mit Arznciflaschen, Salbtöpfcn und ver-schiedenen chirurgischen Instrumenten belegt. So oft der Doktoreines davon ans seinem rothen Maroqninfntteral hervvrlangte,hielt er es gegen das lebhafte Licht des Kronleuchters, in dessenNähe er stand, und untersuchte es mit der pedantischsten Sorgfalt.Dabei fuhr er oft mit einem rothseidencn Taschentuch«: über denblanken Stahl, als wolle er auch das mindeste Hinderniß, daseiner so delikaten Operation im Wege stehen könnte, von derpolirten Oberfläche entfernen. Nachdem das ziemliech spärlich aus-gestattete Futteral geleert war, öffnete der Doktor seine Sattcl-ranzen und brachte verschiedene Phiolen zum Vorschein, die mitFlüssigkeiten von den verschiedensten Farben gefüllt waren, stelltesie in gebührender Ordnung an der Seite der mörderischen Sägen,Schceren und Messer auf, nahm dann eine ganz aufrechte Stellungan, wobei er die Hand auf den Rücken legte, als wolle er dieBedeutsamkeit seiner Attitüde dadurch verstärken, und blickte umher,