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mein Onkel, der in der Schlacht bei Brandywinc fiel — er starbso leicht als irgend ein anderer Mann in dein Regiment, nurweil er seinen Athem kunstgerecht ansznhanchen wußte. WenigeLeute verstehen etwas von der Theorie des Athmens.
„Ich zweifle nicht, Dick," cntgegnete der Richter, das Lächelncrwicdernd, welches unwillkürlich die Züge des Fremden überflog,„daß sich deine ganze Familie gut darauf verstand, den Leutenzu ihrem letzten Athemznge zu verhelfen."
Richard horte ihm ruhig zu, steckte die Hände in die Taschenseines Rockes, nm die Schoße vorwärts zu drücken, und begannein Liedchen zu pfeifen; aber das Verlangen, etwas zu erwiedern,überwältigte seine Philosophie, und so rief er: „Lächle meinet-wegen so viel du willst über meine Theorie der Erbtugenden,Richter Temple; aber cs gibt gewiß keinen Zweiten in unseremPatent, der cs nicht besser weiß. Selbst dieser junge Mann hier,der vielleicht nie etwas anderes, als Bären, Hirsche und Wald-hühner sah, wird gut genug unterrichtet sein, um an die Fort-pflanzung von Tugenden in Familien zu glauben — nicht wahr,mein Freund?"
»Ich glaube wenigstens, daß eS bei den Fehlern nicht derFall ist," versetzte der Fremde abgebrochen, indem er sein Augevon dem Vater nach der Tochter gleiten ließ.
„Der Squire hat recht," bemerkte Benjamin mit einemschlauen Kopfnicken gegen Richard, welches die zwischen ihnenbestehende Vertraulichkeit bekundete. „Irgendwo in dem altenLande berührt des Königs Majestät nur den Kropf, und dasist doch eine Krankheit, die der geschickteste Doktor in der Flotte,ja, nicht einmal der Admiral zu heilen vermag; nur des KönigsMajestät kann es, oder ein Gehenkter. Ja, der Squire hatrecht; denn wenn dem nicht so wäre, wie käme es denn, daßder siebente Sohn immer ein Doktor wird, habe er nun eineSchule dnrchgcmacht, oder nicht? Als wir's mit den Mvnschürs