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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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seine Aufmerksamkeit ans Urbarmachung der von ihm erkauftenLandstriche. Seine Geldmittel und sein praktischer Blick ließendiese Unternehmung in einem Grade gedeihen/ wie man cs vondem bergigen Boden nie erwartet hatte. Der Werth seines Besitzesvcrzehnfältigte sich, und bereits wurde er den reichsten und bedeu-tendsten Männern des Landes beigezählt. Die einzige Erbin dieserReichthümer war die oben erwähnte Tochter, die der Vater ansdem Erziehnngshanse abgeholt hatte, damit sie seinem Haushaltevorstehe, »nd die Stelle der nur zu lang vermißten Gebieterin ersetze.

Als der Distrikt, in welchem seine Besitzungen lagen, hinrei-chend bevölkert war, um für einen Bezirk gezählt zu werden,wurde Herr Temple dem in den neuen Ansiedelungen geltendenBranche gemäß zum ersten Richter desselben ernannt. Ein Lon-doner Rechtsgelehrter wird vielleicht hierüber lachen, aber einsolcher Beamter war einmal nvthwcndig, und in Talenten undErfahrung liegt an sich schon eine Würde, die unter allen Ver-hältnissen den, welcher sich dieser Vorzüge erfreut, unterstützt.Marmadnke, der hinsichtlich der Klarheit des Verstandes höherbegünstigt war, als der Richter des Königs Karl, entschied nichtmir richtig, sondern wußte in der Regel auch seine Entscheidungendurch die triftigsten Gründe zu belegen. Uebcrhanpt war es injener Zeit eben nicht anders Landesbranch, und der Richter Templegehörte nicht nur nicht zu den unbedeutenderen Männern, welchein den neuen Bezirken diese Würde bekleideten, sondern er wurdesogar einstimmig den Ersten derselben beigezählt, ein Vorzug,den er zu verdienen sich bewußt war.

Wir schließen übrigens hier diese kurze Einleitung in unsereGeschichte und die Charakterschilderung einiger Hauptpersonen, daes wohl besser ist, wenn wir sie von jetzt an für sich selbst spre-chen und handeln lassen.