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Ju der unterwürfigsten Treue gegen das angeborene Herrscher-haus erzogen, hatte Effingham, vom Beginn der Zwistigkeitenzwischen den Kolonisten und der Krone an, für die vermeintlichenheiligen Rechte seines Fürsten warm Partei genommen, währendanderer Seits Temple durch seinen Hellen Verstand und seinenUnabhängigkcitssinn veranlaßt wurde, sich ans die Seite des Vol-kes zu schlagen. Beide mochten hier durch frühere Eindrücke ge-leitet werden; denn wenn sich der Sohn eines tapfern und loyalenOffiziers in unbedingtem Gehorsam unter den Willen seines Herr-schers beugte, so konnte der Abkömmling eines verfolgten An-hängers von Penn nicht ohne Bitterkeit ans die unverdientenLeiden znrnckblicken, die über die Häupter seiner Vorfahren ge-häuft worden waren.
Die Meinungsverschiedenheit der beiden Freunde hatte oftAnlaß zu unverfänglichen Wortwechseln gegeben; aber endlichwurde die Sache doch zu ernsthaft, um sich bei Marmadnke immernur ans politische Kannegießerei zu beschränken, um so weniger,da sein scharfer Blick bereits jetzt schon einiges von den wichtigenEreignissen ahnte, mit denen die Zeit schwanger ging. Die Fun-ken der Uneinigkeit flammten rasch in Heller Lohe ans, und dieKolonien, oder vielmehr die Staaten — denn sic erklärten sichbald für solche — wurden für manche Jahre der Schauplatz desKampfes und des Blutvergießens.
Kurze Zeit vor der Schlacht bei Lexington übergab Effingham,der bereits seine Gattin verloren hatte, seine Papiere und Alles,was er Werthvolles besaß, an Marmadnke zur Aufbewahrung, undverließ ohne seinen Vater die Kolonie. Kaum hatte jedoch derKrieg ernstlich begonnen, als er in der Uniform seines Königswieder zu New-Aork erschien, und in Kurzem an der Spitze einerPrvvinzialtruppenabtheilung im Felde stand. Marmadnke hatte sichinzwischen ganz für die Sache der Rebellion — wie man sie da-mals nannte — erklärt. Natürlich hörte nun aller Verkehr