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Häupter und schritten langsam und regelmäßig vorwärts, einenzweiten Klagegcsang znm Preise der Verstorbenen anstimmend.Gamut, welcher ihre ihm so heidnisch dünkenden Gebräuche be-obachtet hatte, beugte jetzt sein Haupt über die Schulter desbesinnungslosen Vaters nnd flüsterte:
„Sie nehmen die Ueberreste deines Kindes auf: wollen wirnicht ihnen folgen und auf ein christliches Begräbnis; bedacht sein?"
Munro fuhr ans, als hätte die letzte Posaune in sein Ohrgeklungen, nnd warf einen hastigen, ängstlichen Blick um sich her;dann erhob er sich nnd folgte dem einfachen Zuge mit der Mieneeines Soldaten, aber mit dem ganzen Gewichte des Vaterschmer-zes. Seine Freunde drängten sich mit einem Ausdrucke des Kum-mers um ihn her, der zu stark war, um Mitgefühl genannt zuwerden. Selbst der junge Franzose schloß sich an, offenbar leb-haft ergriffen von dem frühen und traurigen Ende eines so lie-benswürdigen Wesens. Als aber die letzten und niedrigsten Wei-ber des Stammes dem anscheinend regellosen und doch geordnetenZuge sich augcrciht hatten, schlossen die Männer der Lenapen denKreis um Uuca's Leiche wieder so ernst, so würdevoll, so regungs-los wie zuvor.
Die Stelle, welche sie zu Cora's Grab gewählt hatten, wor-ein kleiner Hügel, wo ein Kreis junger, gesunder Fichten Wurzelgefaßt hatte, deren Schatten nur ein melancholisches, so wohl ge-eignetes Dämmerlicht gestattete. An dem Platze augekommen,setzten die Mädchen ihre Last nieder und warteten mit der ihnen«igenthümlichen Geduld und mit angeborncr Schüchternheit ansirgend ein Zeichen der Zustimmung von Denen, deren Gefühlebei diesen Anordnungen am meisten betheiligt waren. Endlichsprach der Kundschafter, welcher allein ihre Gebräuche verstand,in ihrer Mundart:
„Was meine Töchter gethan haben, ist gut; die weißen Männerdanken ihnen."