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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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475
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Glück für ihre Fassung, den Sinn der eben vernommenen wildenLaute nicht.

Chingachgook allein bildete eine Ausnahme unter den so tiefergriffenen übrigen Eingebornen. Sein Blick wechselte nie wäh-rend des ganzen Auftritts, selbst bei den wildesten oder feierlich-sten Theilen der Wehklage bewegte sich keine Muskel auf seinemstarren Antlitz. Die kalten, leblosen Ucberrcste seines Sohneswaren ihm Alles, und jeder andere Sinn, außer dem Gesichtssinn,schien erstorben, während sein Auge zum Letztenmale nach den solange geliebten Zügen schante, deren Anblick ihm bald für immerentrissen werden sollte.

Jetzt trat ein Krieger, berühmt durch seine Waffenthaten, be-sonders aber durch seine Leistungen in dem letzten Kampfe, einMann von ernster, würdevoller Haltung, langsam aus der Mengehervor und stellte sich vor den Todten.

Warum hast du uns verlassen, Stolz der Wapanachki?" spracher, sich an die tauben Ohren des jungen Mohikaners wendend,als ob die leere Hülle noch die Fähigkeiten des Lebenden besäße;deine Zeit war die der Sonne, so lange sie hinter den Bäumenist; dein Ruhm war glänzender, als ihr Licht um die Mittags-zeit. Dn bist dahingegangen, junger Krieger, aber Hunderte vonWyandot's räumen die Brombeersträuche von deinem Pfade nachder Welt der Geister. Wer sah dich in der Schlacht und glaubte,daß du sterben könntest? Wer vor dir hat Uttawa den Weg indie Schlacht gezeigt? Deine Füße waren gleich Adlerschwingen;dein Arm schwerer als Neste, die von der Fichte fallen, und deineStimme glich der Stimme Maniito's, wenn er in den Wolkenspricht. Die Zunge Uttawa's ist schwach," fügte er Hinz», indemer mit traurigem Blicke um sich schante,und sein Herz wird ihmschwer. Stolz der Wapanachki, warum hast dn uns verlassen?"

Ihm folgten der Reihe nach Andere, bis die meiste» der hohenund begabten Männer der Nation sprechend oder im Gesang den