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schien, auf eine ferne Reise bereitet hatten. Der Anzug desFremden zeigte, daß er in der nächsten Umgebung des Statthal-ters von Canada eine angesehene Stellung inne habe. Wie esschien, war seine Absicht, Frieden zn stiften, durch daswilde Ungestüm seiner Verbündeten vereitelt worden, under mußte sich nun begnügen, ein schweigsamer Zeuge dertraurigen Früchte eines Streites zn sein, dem vorzubengen er zuspät gekommen war.
Der Tag nahte sich dem Ende seines ersten Viertels undimmer noch verharrte die Menge in dem athemlosen Schweigen,welches seit dem vergangenen Abende unter ihr herrschte.Nichts hörte man, als etwa einen unterdrückten Seufzer, keinGlied hatte sich die lange Zeit über gerührt, außer um die ein-fachen und rührenden Opfcrdienste zn versehen, die von Zeit znZeit dem Andenken der Verstorbenen gebracht wurden., Nur dieGeduld und Ausdauer indianischer Seelenstärke konnte solch' einenAnschein lebendigen Todes ertragen, welcher die dunkeln,bewegungslosen Gestalten in Stein verwandelt zn habenschien.
Endlich reckte der Weise der Delaware» einen Arm ans,stützte sich auf, die Schultern seiner Begleiter und erhob sich miteinem Ausdruck von Schwäche, als ob auf dem Manne, dergestern noch vor seinem Volke gestanden, heute, da er auf seinemerhabenen Sitze wankte, ein Menschenalter mehr lastete.
„Männer der Lenapen!" sprach er in hohlen Tönen, derenKlang eine Prophezeihnng zu verkünden schien; „Manitto's Ge-sicht ist hinter einer Wolke! Sein Auge ist von euch gewandt;seine Ohren sind verschlossen; seine Zunge gibt keine Antwort.Ihr seht ihn nicht, und doch sind seine Gerichte vor euer»Angen. Eure Herzen seien offen und eure Geister sprechen keineLüge! Männer der Lenapen! Manitto's Antlitz ist hinter einerWolke!«