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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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glaubliche Anstrengungen den Fliehende» so nahe, daß sie sehenkonnten, wie Cora von zwei Kriegern fortgetragen wurde, wäh-rend Magna Richtung und Weise ihrer Flucht vorschrieb. Indiesem Augenblicke zeichneten sich die vier Gestalten deutlich ge-gen eine lichte Oeffnnng, die in's Freie ging, und verschwandendann gänzlich. Fast wahnsinnig über diese Täuschung machtenUncas und Heyward Anstrengungen, die übermenschlich zu nennenwaren, und stürzten aus der Höhle an der Seite des Berges,noch zeitig genug, um die Richtung der Verfolgten zu erkennen.Der Weg ging jetzt die Anhöhe hinan und war noch immer müh-sam und gefährlich.

Durch seine Büchse gehindert, oder vielleicht nicht von demtiefen Interesse für die Gefangene getrieben, wie seine Begleiter,ließ der Kundschafter Letztere ein Wenig voraus, und Uncasließ seinerseits Heyward hinter sich. So kamen sie in unglaub-lich kurzer Zeit über Felsen und Abstürze weg, und siegten überGefahren, die zu anderer Zeit und unter anderen Umständen fürunübersteiglich gehalten morden wären. Aber das Ungestüm derjungen Männer wurde belohnt: sie fanden, daß die Hnronen,durch Cora gehindert, in der Flucht znrückblieben.

«Halte, Hund von Wyandot!" rief Uncas aus, seinen blinken-den Tomahawk gegen Magna schwingend;ein Delawaren-Mäd-chen gebietet dir Halt!"

«Ich geh' nicht weiter!" rief Cora, indem sie unerwartet aneiner Felsenspitze stehen blieb, die über einem tiefen Abgrund nahedem Gipfel des Berges hing.Tödte mich, wenn d» willst, ab-scheulicher Hnrone; ich geh' nicht weiter!"

Die Wilden, welche das Mädchen trugen, erhoben bereit-willig ihre Tomahawks mit jener ruchlosen, teuflischen Freude,die man bösen Geistern znschreibt, wenn sie Unheil stiften kön-nen; aber Magna wehrte ihrem Arme. Der Huronenhäuptlingrang seinen Begleiter» die Waffen aus der Hand, warf sie über