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Immer aber hielt Uncas, als ob das Leben für ihn nur nochEine Aufgabe hätte, sein Auge auf Magna gerichtet. Heywardund der Kundschafter blieben ihm auf der Ferse, von demselbenGefühle, wenn auch vielleicht nicht in gleich hohem Grade beseelt.Ihr Weg aber wurde in den düsteren, finsteren Gängen sehr-mühevoll: seltener und minder deutlich zeigten sich ihnen die flie-henden Krieger und für einen Augenblick glaubten sie sogar dieSpur derselben verloren, als an dem fernen Ende eines Ganges,der auf den Berg zu führen schien, ein weißes flatterndes Kleidsichtbar wurde.
„Es ist Cora!" rief Heyward in einem Tone, in welchem sichEntsetzen und Freude seltsam mischten.
„Cora! Cora!" wiederholte Uncas, indem er gleich dem Hirschedes Waldes vorwärts stürzte.
„Es ist das Mädchen!" schrie der Kundschafter; „Mnth,Lady; wir kommen! mir kommen!"
Die Verfolgung erneuerte sich mit einem Eifer, den der er-muthigeude Anblick der Gefangenen verzehnfachte: der Weg aberwurde rauh, unterbrochen, an einigen Stellen beinahe ungang-bar. Uncas warf seine Büchse weg und sprang mit Sturmes-eilc vorwärts, Heyward folgte rasch seinem Beispiel. Beidewurden aber augenblicklich daran erinnert, daß ihr BeginnenThorhcit war: denn sie hörten den Knall einer Flinte, welchedie Huronen in den Felsenweg herab losfeucrten, und die Kugelbrachte sogar dem jungen Mohikaner eine leichte Wunde bei.
„Wir müssen ihnen auf den Leib!" sprach der Kundschafter,indem er mit einem verzweifelten Sprung seine Freunde hintersich zurückließ: „in dieser Entfernung schießen uns die SchufteAlle weg; und seht, sie halten das Mädchen als einen Schildvor sich!"
Ohne auf diese Worte zu achten, oder vielmehr, ohne sie zuhören, folgten die Begleiter seinem Beispiel und kamen durch un-