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Manitto! Manitto! Manitto!
Du bist groß, du bist gut, du bist weise:
Manitto! Manitto!
Du bist gerecht!
In den Himmeln, an den Wolken, oh! da gewahr' ichLicle Flecken — viele schwarz, viele roth:
An den Himmeln, oh! da seh' ichWiele Wolken.
In den Wäldern, in der Luft, ob! da hör' ichKriegsruf. Geschrei und langes Geheul.
In den Wäldern, oh! da hör' ichLauten Kriegsruf!
Manitto! Manitto! Manitto!
Ich bin schwach — du bist stark; ich bin- langsam —
Manitto! Manitto!
Leih' mir Hülfe!
Am Ende jedes Verses, wie man es nennen konnte, machte cr-eme Panse, indem er seine Stimme erhob nnd länger anshielt,wie es den gerade ansgcdrücktcn Gefühlen eben entsprach. Dererste Schluß war feierlich nnd sollte den Gedanken der Verehrungnahe legen; der zweite beschreibend nnd an das Aufregende grän-zcnd; nnd der dritte war das wohlbekannte, schreckliche Kriegsge-schrei, das wie eine Vereinigung der furchtbaren Klänge einerSchlacht den Lippen des jungen Kriegers entströmte. Der letztewar gleich dem ersten, demnthig, flehend. Dreimal wiederholteer diesen Gesang und ebenso oft nmtanzte er den Pfosten.
Am Schluß der ersten Runde folgte ein ernster, hochgeachteterHäuptling der Lcnapcn seinem Beispiele, selbstgedichtcte Wortesingend, aber nach einer ähnlichen Weise. Krieger nm Kriegerschloß sich dem Tanze an, bis Alle, die in einigem Ruf nnd An-sehen standen, dabei versammelt waren. Das Schauspiel wurdejetzt wild nnd schreckhaft; die grimmigen, drohenden Gesichter derHäuptlinge erhielten einen noch gewaltigeren Ausdruck durch diegrauenerregenden Töne, die sie ans tiefster Kehle ansstießcn. Jetztschlug Uncas seinen Tomahawk tief in den Pfosten nnd erhob dieStimme zu einem Geheul, das man sein eigenes Schlachtgcschreinennen konnte. Damit kündigte er an, daß er die oberste Leitungin dem beabsichtigten Kriegsznge übernehme.