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„Ich nenne den so, der sich als solchen erweist," entgegneteder jnnge Häuptling mit großer Rnhe, aber mit fester Miene.„Wenn Uncas unter den Delaware» willkommen ist, so ist auchHawk-eye bei Freunden."
„Das Blaßgesicht hat meine jungen Männer erschlagen; seinName ist groß durch die Streiche, welche er gegen die Lenapengeführt hat"
„Wenn ein Mingo dies den Delaware» in das Ohr geflüsterthat, so hat er nur bewiesen, daß er ein Lügen-Vogcl ist," sprachder Kundschafter, der nun die Zeit vorhanden glaubte, sich selbstvon so beleidigenden Anscluildignngen zu reinigen. Er bedientesich der Mundart des Mannes, an welchen er sich wandte, be-qnemte aber die indianische Bildersprache seinen eignen Begriffenan. „Zn längnen, daß ich die Maqna's erschlagen habe, dazu binich der Mann nicht, selbst nicht vor ihren eignen Versammlnngs-feucrn; aber daß wissentlich meine Hand jemals einem Delaware»etwas zu Leide gethan, widerstreitet meiner innersten Natur, diefreundlich für sie gesinnt ist."
Ein leiser Ausruf des Beifalls lief durch die Krieger hin, undsie wechselten Blicke mit einander, wie Menschen, die einen Jrr-thnm inne werden.
„Wo ist der Hnrone?" fragte Tamennnd. „Hat er mcineOhrcnverstopft?"
Magna, dessen Gefühle während dieses Auftritts, in welchemNncas seinen Triumph feierte, leichter zu denken, als zu beschreibensind, antwortete dem Ruf, indem er keck vor den Patriarchen hintrat.
„Der gerechte Tamennnd," sprach er, „wird nicht behalten,was ein Hnrone ihm geliehen hat."
„Sag' mir, Sohn meines Bruders," war des Weisen Ant-wort, der das finstere Gesicht Le Snbtils vermied und mit Ver-gnügen ans Unea's sinnvollen Zügen verweilte; „hat der Fremdedas Recht des Siegers über dich?"