Druckschrift 
1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
429
Einzelbild herunterladen
 

429

Er hat keines. Der Panther kann in Schlinge» gerathcn,die ihm Weiber legten; aber er ist stark und weiß über sie zuspringen."

Im lonpnis Lai'adino?"

Er lacht der Mingo's. Geh, Hnrone, frag' deine Squawsnach der Farbe des Bären!"

Der Fremde und das weiße Mädchen, die zusammen in meinLager kamen?"

Sie sollen auf offenem Pfade reisen."

Und das Weib, das der Hnrone bei meinen Kriegern znrücklicß?"

Uncas erwiederte nichts.

Und das Weib, das der Mingo in mein Lager brachte?" wie-derholte Tamennnd mit Wurde.

Sie ist mein!" schrie Magna, seine Hand trinmphircnd gegenUncas schwingend.Mohikaner, dn weißt, daß sie mein ist."

Mein Sohn ist stumm," sprach Tamennnd und bemühte sich,in dem Antlitz zu lesen, das der Jüngling bekümmert von ihmabwandtc.

Es ist so!" war seine leise Antwort.

Eine kurze, bedeutungsvolle Panse folgte, und es war offenbar,mit welchem Widerwillen die Menge das Recht von Magna's An-sprüchen einränmte. Endlich sprach der Weise, von dem allein dieEntscheidung abhing, mit fester Stimme:

Hnrone, entferne dich!"

Wie ich kam, gerechter Tamennnd," fragte der schlaue Mingo,oder mit Händen, gefüllt durch die Treue der Delaware» ? DerWigwam Le Renard Snbtils ist leer. Mache ihn stark mit dem,was sein ist!"

Der alte Mann sann einen Augenblick für sich nach; dannwandte er das Haupt gegen einen seiner ehrwürdigen Begleiterund fragte:

Sind meine Ohren offen?"