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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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rechtesten unter den weißen Minner»; aber sic waren durstig undnahmen ihn für sich. Folgen sie uns so weit?"

Wir folgen Niemand nach; wir begehren nichts," antworteteCora.Als Gefangene gegen unser» Willen wurden wir in eureMitte gebracht, und bitten nur nm Erlanbniß, im Frieden zu denAussigen heimkehren zu dürfen. Bist du nicht Tamcnnnd derVater der Richter fast möchte ich sagen, der Prophetdieses Volkes?"

Ich bin Tamenund, der so viele Tage erlebt hat."

Es sind jetzt sieben Jahre her, daß einer ans deinem Volkin den Hände» eines weißen Häuptlings an den Gränzen dieserProvinz war. Er machte daraus Anspruch, von dem Blute desguten und gerechten Tamenund zu sein. Geh', sprach der weißeMann, um deines Verwandten willen bist dn frei! Erinnerst dudich des Namens dieses englischen Kriegers?"

Ich erinnere mich," versetzte der Patriarch mit der eigenthnm-lichen Erinnernngsgabe des höchsten Alters,als ich noch einlachender Knabe war, stand ich an dem Sande des Meer-Ufersund sah ein großes Canoe mit Schwingen, weißer als die desSchwans und breiter als die vieler Adler vom Aufgang derSonne kommen"

Nein, nein, ich spreche von keiner so fernen Zeit, sondernvon einer Wohlthat, die der Meinigen Einer, einem Verwandtenvon dir erwiesen hat: dein jüngster Krieger kann sich dessen erinnern!"

War es, als die Aengeese und die Holländer um die Jagd-gebiete der Delaware» kämpften? Da war Tamenund ein Häupt-ling und vertauschte zuerst den Bogen mit dem Blitze der Blaß-gesichter"

waltthat oder Ungerechtigkeit zu Schuld kommen ließ, war-seine Biederkeit zumSprüchworte geworden. Der Amerikaner ist mit Neckt auf den Ursprung seinesVolkes stolz, der vielleicht seines Gleichen in der Geschichte der Welt nicht mehrfindet; die Pennsylvaner und Jerseycr aber dürfen sich auf ihre Vorfahren vor denBewohnern eines andern Staates etwas zu Gute thun. da sie sich gegen die ursprüng-lichen Eigentümer des Bodens kein Unrecht vorzuwcrfen haben.