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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sich auf seine Hinterbeine gelassen, sahen sie einander nahezn eineMinute lang sprachlos an. Diese plötzliche, so sehr überraschendeErscheinung war beinahe zu viel, ich will nicht sagen für diePhilosophie, aber für den Glauben und die Entschlossenheit Da-vids. Er tappte nach seiner Pfeife und erhob sich in der dunkelnAbsicht, eine musikalische Beschwörung zu versuchen.

Finsteres, gehcimnißvolles Ungeheuer!" rief er, mit zitterndenHänden seine hülfreiche Brille auf der Nase befestigend und nachdem nie fehlenden Helfer in der Noth, der gefeierten Psalmen-Uebersetznng suchend; ich weis; nicht, wer du bist, noch was dubegehrest: verfolgst du aber die Person und die Rechte eines derdemnthigsten Diener des Tempels, so höre die begeisterte Sprachedes Jünglings in Israel und hebe reuevoll dich von hinnen!"

Der Bär schüttelte seinen zottigen Körper, und eine wohlbe-kannte Stimme crwiederte:

Steckt Euer Pfeif-Jnstrument ein und lehrt Eure Kehle Be-scheidenheit! Fünf Worte einfaches, verständliches Englisch sindjetzt gerade so viel wcrth, als stundenlanges Schreien!"

Wer bist du?" fragte David, durchaus unfähig, seine ursprüng-liche Absicht ansznführen, und beinahe nach Athen; schnappend.

Ein Mensch, wie Ihr, dessen Blut so wenig von einem Bärenoder einem Indianer hat, als das Eurige. Habt Ihr sobald ver-gessen, von wem das närrische Instrument kommt, das Ihr da inder Hand haltet?"

Ist es möglich?" rief David, freier athmend, als ihm dieWahrheit zu tagen begann.Gar manches Wunderbare habe ichseit meinem Aufenthalte unter den Heiden gesehen; aber hierübergeht nichts!"

Kommt, kommt," versetzte Hawk-eye, sein ehrliches Gesichtenthüllend, um das wankende Vertrauen seines Freundes nochmehr zu befestigen;da seht Ihr eine Haut, die zwar nicht soweiß wie ein Mädchengesicht ist, aber doch nicht mehr Röthe hat,

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