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als Wind und Sonne ihr gegeben haben. Aber jetzt an dieArbeit!"
„Zuerst erzählt mir von dem Mädchen und dem jungenManne, der sie muthig ausgesucht hat," unterbrach ihn David.
„Ja, die sind glücklich vor den Tomahawks der Schufte ge-rettet. Könnt Ihr mich aber ans Unca's Fährte bringen?"
„Der junge Mann ist in Banden, und ich furchte sehr, seinTod ist beschlossen! Es thut mir sehr weh, daß ein 'so reich be-gabter Mensch in Unwissenheit dahinfährt — ich habe eine soschöne Hymne ausgesucht —"
„Könnt Ihr mich zu ihm fuhren?"
„Das wird nicht schwer sein!" antwortete David zögernd,„obgleich ich sehr fürchte, daß Eure Gegenwart sein Unglück ehersteigern, als erleichtern wird."
„Kein Wort mehr! Führt mich zu ihm!" versetzte Hawk-eye,sein Gesicht wieder verbergend, indem er, das beste Beispiel gebend,sogleich die Hütte verließ.
Unterwegs erfuhr der Kundschafter, das; sein Gefährte bereitseinmal Zugang zu Uueas gefunden habe, kraft des Vorrechts, dasihm seine vermeintliche Geistesschwäche verlieh, und durch dieGunst eines der Wächter, den er für sich eingenommen und schonfrüher, weil er etwas Englisch verstand, zu einem Gegenstände derBekehrung ansersehen hatte.
Wie weit der Hurone die Absichten seines neuen Freundes be-griff, läßt sich nicht entscheiden; weil aber ausschließliche Aufmerk-samkeit einem Wilden ebenso schmeichelhaft ist, als eivilisirterenMenschen, so war der schon erwähnte Erfolg leicht erklärlich. Wirwiederholen nicht, mit welcher Gewandtheit der Kundschafter demschlichten David diese Einzelheiten zu entlocken wußte," anch ver-weilen wir nicht bei den Anweisungen, die er ihm gab, nachdemer im Besitze der nöthigen Thatsachen war, da das Ganze demLeser im Verlaufe der Erzählung hinlänglich klar werden wird.