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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Angst für Heyward in dem fernchaltendcn und kalten Benehmenzn verbergen, womit sie ihren Sieger bei jedem Besuche zu em-pfangen pflegte.

Der trinmphirende Indianer hatte seine strenge Haltung wie-der angenvmmen, zog sich aber vor den drohenden Blicken ansdem feurigen Auge des jungen Mannes vorsichtig zurück. Er be-trachtete beide Gefangene eine Weile mit festem Blicke, trat dannbei Seite und wälzte ein Stuck Holz vor eine andere Thiire, alsdie, durch welche Dnncan cingetreten war. Dieser begriff jetztdie Art des Ueberfalls, und da er sich unrettbar verloren glaubte,zog er Alice an seine Brust, und stand bereit, sich einem Schicksalzn unterwerfen, das ihm sehr nahe ging, da er es in solcherGesellschaft erleiden sollte. Magna sann aber nicht auf augen-blickliche Gewaltthat: seine ersten Maßregeln gingen nur dahin,sich seines neuen Gefangenen zu versichern, ja er warf nicht ein-mal einen Blick weiter auf die regungslosen Gestalten in derMitte der Höhle, bis jede Möglichkeit, durch die geheime Pfortezn entfliehen, die er benutzt hatte, abgeschnitten war. Heywardblieb ein aufmerksamer Beobachter aller seiner Bewegungen, ruhigda stehend, indem er die zarte Gestalt Alicens an sein Herz ge-druckt hielt, zn stolz und zn hoffnungslos, eine» so vft überwun-denen Feind um Schonung anznflehen. Als Magna seine Vorkeh-rungen getroffen, näherte er sich den Gefangenen und sagte inenglischer Sprache:

Die Blaßgesichter fangen die schlauen Biber; die Rothhänteaber wissen, wie man die Aengeese fängt."

Hurone, thne, was du kannst!" rief der aufgercizte Heyward,vergessend, daß er jetzt zwei Leben auf's Spiel setzte.Ich ver-achte dich, wie deine Rache!"

Wird der weiße Mann auch am Pfahle so sprechen?" fragteMagna, seine Worte mit einem Hohnlächeln begleitend, das zeigte,wie wenig Glauben er in diesen Entschluß des Andern habe.