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„Hier, dir dem Einzelnen in's Gesicht und in Gegenwartdeines Stammes!"
„Le Renard Subtil ist ein großer Häuptling!" erwiederte derIndianer, „er wird seine jungen Leute herbeihvlen, damit siesehen, wie standhaft ein Blaßgesicht Martern verlachen kann."
Mit diesen Worten wandte er sich ab und war im Begriff,durch den Gang, durch welchen Dnncan gekommen war, sich zuentfernen, als ein Brummen sein Ohr traf und ihn etwas zögernließ. Die Gestalt des Bären erschien jetzt unter der Thnre, setztesich nieder und wiegte sich wieder mit gewohnter Beweglichkeit.Magna betrachtete ihn, wie der Vater der kranken Frau, einenAugenblick scharf, als wollte er sich über seine wahre Natur in'sKlare setzen. Ueber den gewöhnlichen Aberglauben seines Stam-mes weit erhaben, unterschied er bald die wohlbekannte Maskedes Beschwörers und wollte in kalter Verachtung an ihm vorübcr-gehen. Doch ein lauteres »nd drohenderes Brummen desselbenveranlaßte ihn nvctz einmal stille zu stehen; endlich aber schiener entschlossen, sich durch die Posse nicht länger aufhalten zulassen »nd ging festen Schrittes weiter. Der kunstfertige Bär,welcher vorgetreten war, zog sich langsam vor ihm zurück, bisan den Eingang, wo er sich auf seine Hinterbeine stellte und nachder Weise seines Vorbildes in der Thicrwelt mit den Tatzen inder Luft herum schlug.
„Narr!" rief der Häuptling auf Hnronisch, „geh', spiele mitKindern und Weibern, und mache dich nicht an weise Männer!"
Noch einmal versuchte er, an dem vermeintlichen Charlatanvorbeiznkommcn, indem er selbst eine Scheindrohnng mit demMesser oder dem Tomahawk verschmähte, der an seinem Gürtelhing. Plötzlich aber streckte das Thier seine Arme oder vielmehrFüße ans und umschloß ihn mit einer Gewalt, die sich selbst mitder des weltberühmten Riesenbären hätte messen dürfen. Duneanwar allen Bewegungen Hawk-eye's mit athemloser Erwartung