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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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und seine Indianer zu belohnen, sind seine Augen rückwärts ge-wendet. Er sieht die todtcn Aengeese, aber keine Huronen. Waskann dies bedeuten?"

Ein großer Häuptling, wie er, hat mehr Gedanken als Zun-gen. Er schaut sich um, zu sehen, ob ihm keine Feinde ans derFährte seien."

Das Canve eines todten Kriegers schwimmt nicht mehr ansdem Horican," cntgegnete düster der Wilde.Seine Ohren sindden Delawaren offen, welche nicht unsere Freunde sind, und siefüllen sie mit Lügen."

Es kann nicht sein. Seht, er hat mich, da mir die Kunst,Kranke zu heilen, eigen ist, geheißen, zu seinen Kindern, den rothenHuronen an den großen Seen zu gehen, um zu fragen, ob welchekrank seien."

Eine zweite Pause folgte dieser Ankündigung des Berufs, densich Dnncan gegeben hatte. Aller Angen hefteten sich zu gleicherZeit ans ihn, als wollten sie die Wahrheit oder Falschheit seinerAnssage erkunden, und mit so kühnem Scharfblick, daß der Ge-genstand ihrer Ausforschung zittern mußte. Er wurde jedoch vondem früheren Sprecher beruhigt.

Bemalen die kunstfertigen Männer in Canada sich die Haut?"fragte der Hnrvne kaltblütig weiter:sie rühmten sich doch sonstihres blassen Gesichtes!"

Wenn ein Indianerhäuptling zu seinen weißen Vätern kommt,"versetzte Dnncan mit großer Festigkeit,so legt er seine Büffelklei-dung ab, um das Hemd zu tragen, das ihm angeboten wird. MeineBrüder haben mir diese Farben gegeben, und ich trage sie."

Ein halblautes Gemurmel des Beifalls verkündigte, daß dieseArtigkeit für den Stamm günstig ausgenommen wurde. Der ält-liche Häuptling machte eine Geberde der Zufriedenheit, in welchedie meisten seiner Genosse» einstimmten, ihre Hand ausrcckend undmit einem kurzen Ausrufe des Wohlgefallens. Dnncan athmete