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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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fragte cr in der crstcrcn Sprache, von einem Gesicht ans das andereschanend, »nd in der Hoffnung einem bejahenden Nicken zn begegnen.

Obgleich mehr denn ein Kopf sich wandte, den Sinn seinerWorte zn fassen, so blieben sic doch unbeantwortet.

Es wäre mir leid," fuhr Dnnean langsam und in dem ein-fachsten Französisch, dessen cr mächtig war, fort,wenn ich glau-ben mußte, daß keiner in dieser weisen und tapferen Nation dieSprache des .großen Monarchen/ deren er sich gegen seine Kin-der bedient, verstehe. Schwer wurde es ihm ans das Herz fal-len, mußte cr denken, daß seine rothcn Krieger ihm so wenigEhrfurcht bezeigen!"

Eine lange und ängstliche Panse erfolgte, keine Bewegung einesGliedes, kein Ansdruck eines Auges ließ die Wirkung errathcn, dieseine Bemerkung hervorgebracht hatte. Dnnean, welcher wußte,daß Stillschweigen eine Tugend bei seinen Wirthen hieß, benutztegerne diese Sitte, unterdessen seine Gedanken zn ordnen. Endlichantwortete derselbe Krieger, der sich vorher an ihn gewandt hatte,mit der trockenen Frage in canadischer Mundart:

Wenn unser großer Vater mit seinem Volke spricht, geschiehtes in der Sprache der Hnroncn?"

Er kennt keinen Unterschied unter seinen Kindern, mag dieFarbe ihrer Haut rvth, schwarz oder weiß sein," antwortete Dnn-can, ausweichend,obgleich er besonderes Wohlgefallen an denHnroncn hat!"

Wie wird er aber sprechen," fragte der schlaue Häuptling,wenn die Läufer ihm die Skalpe zählen, die vor fünf Nächtennoch ans den Köpfen der Uengeese") wuchsen?"

Sir waren seine Feinde," sprach Dnnean, unwillkürlich schau-dernd,und ohne Zweifel wird er sagen: es ist gut meineHnroncn sind sehr tapfer."

Unser Canadavater denkt nicht so. Statt vorwärts zn schauen') Engländer.