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Lager erreicht," flüsterte ihm der junge Mann zu, „und hier isteiner der Wilden selbst, der unsere ferneren Bewegungen sehrstörend hemmt."
Hawk-eyc fuhr auf und ließ seine Büchse sinken, als er, demFinger seines Begleiters folgend, den Fremden gewahrte. Dochsenkte er die gefährliche Mündung wieder und streckte seinen lan-gen Nacken vor, als sollte dieser eine so mißliche Untersuchimgnoch weiter unterstützen.
„Der Schelm ist kein Hnrone," sprach er, „auch keiner ausden Canadastämmen, und doch seht Ihr an seinen Kleidern, daßer einen Weißen geplündert hat. Ja, Montcalm hat die Wälderfür seinen Einfall gcbrandschatzt und eine lärmende, mörderischeRotte um sich versammelt. Könnt Ihr sehen, wo er seine Büchseoder seinen Bogen abgelegt hat?"
„Er scheint unbewaffnet, und überhaupt keine schlimmen Ab-sichten zu hegen. Wenn er nicht seine Gefährten, die dort untenam Wasser sich ducken, in Allarm bringt, so haben wir nur wenigvon ihm zu fürchten."
Der Kundschafter wandte sich gegen Heyward und sah ihneinen Augenblick mit nnverholenem Erstaunen an; dann öffneteer den Mund weit und brach in ein volles und herzliches Lachenans, aber immer in jener schweigsamen Weise, die ihn häufigeGefahr gelehrt hatte.
„Gefährten, die am Wasser hernmschleichcn!" wiederholte er:„das hat man davon, daß man seine Jugend in der Schule undinnerhalb der Niederlassungen verbringt! Der Schelm hat jedochlange Beine und wir dürfen ihm nicht ganz trauen. Haltet ihn mitEurcrBüchse im Respekt, bis ich durch das Gebüsch von hinten heran-schleiche und ihn lebendig fange. Schießt aber auf keinen Fall!"
Schon war sein Gefährte halb in dem Dickicht verschwunden,als Heyward seinen Arm vorstreckte, und ihn mit der Frage nocheinmal anhielt: