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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Köpfe aus den Wohnungen hervor und der Platz schien plötzlichvon Wesen belebt, die so schnell von Versteck zu Versteck eilten,daß cs ihm unmöglich war ihre Stimmung oder Absicht zu unter-scheiden. Beunruhigt durch diese verdächtigen und unerklärlichenBewegungen, war er im Begriff, das Krähensignal zu geben, alsein nahes Rauschen der Blätter seine Angen nach einer andernSeite zog.

Der junge Mann fuhr ans und prallte einige Schritte instinkt-mäßig zurück, als er einige hundert Schritte vor sich einen frem-den Indianer erblickte. Er ermannte sich jedoch augenblicklichwieder, und blieb, statt Lärm zu machen, der ihm selbst hätte ver-derblich werden können, unbeweglich stehen, ein aufmerksamerBeobachter des neuen Ankömmlings.

Ein Augenblick ruhiger Betrachtung überzeugte Dnncan, daßer noch nnentdeckt sei. Der Eingeborene schien,, wie er, beschäf-tigt, die niedrigen Hütten des Dorfes und die eiligen Bewegun-gen seiner Bewohner zu beschauen. Unter der Maske einer gro-tesken Malerei waren seine Gesichtszüge unmöglich zu erkennen:doch war es Dnncan, als ob sie eher Schwcrmnth als Wildheitausdrückten. Sein Kopf war, wie gewöhnlich, geschoren bis ansden Scheitel, von dessen Schopf drei oder vier verwitterte Fal-kenfedern lose herabwehten. Ein zerrissener Calico-Mantel umgabseinen Leib zur Hälfte, während der untere Theil seiner Beklei-dung aus einem schlichte» Hemde bestand, dessen Aermel einen Dienstversahen, der sonst durch eine weit bequemere Vorrichtung geleistetwird. Seine Beine waren nackt und von Dornen kläglich zerrissen,seine Füße aber trugen ein Paar Moccasins von gutem Hirschleder.Kurz das Aussehen des Jndividinms war verwahrlost und elend.

Dnncan war immer »och mit neugieriger Betrachtung seinesNachbars beschäftigt, als der Kundschafter still und vorsichtig anseine Seite schlich.

Ihr seht, wir haben eine ihrer Niederlassungen oder ein