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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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die nasse Fährte gebracht hat. Selbst ein Hnrone wäre zu stolz,die zarten Füße das Wasser berühren zu lassen."

Erklärt uns dies vielleicht das schwere Räthsel?" fragteHeyward, ans die Bruchstücke einer Art von Tragbahre deutend,die, aus rohen Aesten verfertigt und mit Weiden zusammengebun-den, als unnütz jetzt nachlässig bei Seite geworfen schien.

Jetzt haben wir's!" rief der entzückte Hawk-eye.Wenn dieSchelme den Weg in einer Minute zurückgelegt haben, so warenStunden nöthig, ihrer Fährte ein Lügen-Ende zu zimmern. Nunich weiß, daß sie mit so geringfügiger Arbeit schon Tage zu-gebracht haben. Hier haben wir drei Paar Moceasins, und zweivon kleinen Füßen. Es ist erstaunlich, daß menschliche Wesenauf so kleinen Gliedern gehen können! Uncas, gib mir den bock-ledernen Riemen, daß ich die Länge dieses Fußes messe. BeiGott, 's ist der eines Kindes, und doch sind die Mädchen schlankund stattlich. Der Himmel ist parteiisch mit seine» Gaben, wie-wohl er seine weisen Gründe dazu haben mag: das müssen dieBesten und Zufriedensten von uns zugeben."

Die zarten Glieder meiner Töchter sind diesen Mühseligkeitennicht gewachsen," sagte Mnnro, die leichten Fußtritte seiner Kin-der mit väterlicher Zärtlichkeit betrachtend;wir werden ihreverschmachteten Gestalten in dieser Wüste finden."

Das habt ihr eigentlich nicht zu besorgen," versetzte derKundschafter langsam den Kopf schüttelnd;das ist ein fester undgerader Schritt, wenn auch kurz und leicht. Seht, die Ferse be-rührte kaum den Boden, und hier hat die mit dem dunkeln Haareinen kleinen Sprung über Wurzeln gemacht. Nein, nein; wieich die Sache verstehe, so war hier keine von ihnen dem Ver-schmachten nahe. Der Sänger fängt aber nun an wunde Füßeund müde Beine zu kriegen, das sieht man an der Fährte da.Hier, seht ihr, ist er ausgegleitet. Er hat ein weites und sicheresGeleise; da ist es, wie wenn er auf Schneeschuhen gegangen wäre.