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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sei denn, um sie dann zu erschlagen, der kennt die Indianer unddas Leben in den Wäldern nicht. Nein, nein, ich habe gehört,daß die französischen Indianer in diese Berge gekommen sind,um das Mußthier zu jagen, und wir sind in die Nähe ihresLagers gekommen. Warum sollten sic auch nicht? Jeden Tagkann man Morgens und Abends die Kanonen von Ty in diesenBergen hören: denn die Franzosen fuhren eine neue Vertheidi-gnngslinie zwischen den Provinzen des Königs und Canada ans.Es ist wahr, die Pferde sind hier, aber die Hnronen sind fort.Wir muffen jetzt den Pfad anffpüren, ans dem sie sich davon ge-macht haben."

Hawk-eye und die Mohikaner gingen alsbald ernstlich airsWerk. Ein Kreis von einigen hundert Fußen ward um den Platzgezogen, und Jeder »ahm sich seinen Theil davon. Die Forschungführte jedoch zu keinem Resultate. Häufige Spuren von Fußtrittenwaren vorhanden; allein die Leute schienen nur nmhergelanfen zusein, ohne die Absicht, den Ort zu verlassen. Der Kundschafterund seine Gefährten machten noch einmal die Runde um den Ruhe-platz, indem Einer dem Andern langsam folgte, bis sie in derMitte znsammentrafen, ohne inzwischen klüger geworden zu sein.

Solche Arglist deutet auf den Satan!" rief Hawk-eye, alser den ängstlichen Blicken seiner Gefährten begegnete.Wirmüssen wieder hinab, Sagamorc, und von der Quelle an denBoden Zoll für Zoll untersuchen. Der Hnrone soll sich bei seinemStamm nicht rühmen, daß sein Fuß keine Spuren hinterlasse."

Mit gutem Beispiel vorangehend, begann der Kundschafter dieUntersuchung mit erneutem Eifer. Jedes Laub wurde umgekehrt,jedes dürre Reis wcggcränmt, jeder Stein aufgehoben dennes war eine bekannte List der Indianer, sich solcher Mittel zubedienen, um jeden Tritt mit der größten Geduld und Sorgfaltzu verdecken. Noch immer blieb die Untersuchung ohne Erfvlg.Endlich überdämmte Uncas, den eine gewohnte Lebhaftigkeit am