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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sie unerwartet an eine Stelle, wv Le Renards Zug offenbar Haltgemacht hatte.^ Halboerzehrte Fenerbrände lagen um eine Quelle:Ueberresie eines Damhirsches waren umher zerstreut, und dieBäume trugen unverkennbare Spuren einer Abweidnng durch diePferde. In einiger Entfernung entdeckte Heyward ein kleinesLanbdach, das er mit zärtlicher Rührung betrachtete, in dem Ge-danken, daß Cvra und Alice darunter geruht hätten. Währendaber die Erde rundum zertreten mar und Fußstapfen von Män-nern und Thieren im ganzen Umkreis des Platzes deutlich hervor-traten, schien hier mit einem Male alle Spur zu verschwinden.

Leicht konnte man die Fährte der Narragansets verfolgen, sieschienen aber ohne Führer umhergelanfen und nnr ihrem Futternachgcgangcn zu sein. Endlich fand Uncas, der mit seinem Vaterder Spur der Pferde gefolgt mar, ein Zeichen, das ihre Näheunwiderleglich verkündete. Ehe er aber den Tritten nachging,thcilte er die Entdecknng seinen Begleitern mit, und währenddie Letzteren sich über diesen Umstand beriethen, erschien der jungeIndianer wieder, die beiden Pferdchen herbeiführend mit zer-brochenen Sätteln und beschmutzten Decken, als wären sie meh-rere Tage sich selbst überlassen umhergelanfen.

Worauf deutet dies?" fragte Duncan erbleichend, undbesorgt um sich her blickend, als ob die Büsche und Blätter einentsetzliches Geheimnis; entdecken könnten.

Daß mir mit unsrer Reise zu einem schnellen Ende gekommensind und uns in Feindesland befinden," versetzte der Kundschafter.Wäre der Schurke gedrängt worden und hätten die Mädchenkeine Pferde gehabt, um mit den Uebrigen Schritt halten zukönnen, so hätte er ihnen vielleicht die Skalpe abgezogen: aberohne einen Feind ans den Fersen, und mit solchen Thieren, hater ihnen kein Haar auf dem Haupte gekrümmt. Ich weiß, wasIhr denket; und Schande ist's für unsere Farbe, daß Ihr Grunddazu habt; wer aber glaubt, ein Mingo mißhandle eine Frau, es

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