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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Waldbewohnern, welche schon in so gefahrvollen Begegnissen Be-weise ihres Geschicks und ihrer Trene gegeben hatte».

Als Uncas, welcher voranging, die Mitte der Ebene erreichthatte, stieß er einen Schrei ans, der sogleich die Gefährten an seineSeite rief. Der jnnge Krieger stand vor einer Gruppe von Wei-bern, welche, eine verworrene Masse von Leichen, beisammen lagen.So abschreckend anch die Aufgabe war, so eilten gleichwohl Mnnround Heyward auf den Haufen zu, und suchten mit einem Eifer,den keinerlei Scheu mindern konnte, nach Spuren der Vermißtenunter den zerstreuten und bunten Gewändern, die nmherlagen.Der Vater und der Liebende fanden in dem Ergebnis; ihrer Nach-forschung augenblickliche Erleichterung, obgleich sie sich wiederaufs Nene zu den Qualen einer Ungewißheit vernrtheilt sahen,die fast eben so peinlich als die schreckhafteste Uebcrzengnngist. In nachdenkliches Stillschweigen versunken standen, sievor den Todten, als der Kundschafter herbeikam. Die kläg-liche Scene mit Entrüstung betrachtend, sprach der derbe Wald-bewohncr znm Erstenmalc, seit sie die Ebene betraten, laut undverständlich:

Ich habe mehr als ein grauenvolles Schlachtfeld gesehen unddie Spuren des Blutes oft manche ermüdende Meile weit ver-folgt, aber nie habe ich die Hand des Teufels so sichtbar imSpiele gefunden, als hier! Rache ist ein Gefühl des Indianers,und Alle, die mich kennen, wissen, daß kein Tropfen ihres Blutesin meinen Adern rinnt; aber so viel will ich sagen hier, imAngesicht des Himmels, und vor dem Allgewaltigen, der in derheulenden Wildniß seine Macht so laut verkündet wenn dieseFranzosen mir wieder in Schußweite kommen, so Mt cs eineBüchse, die ihre Schuldigkeit thnt, so lange der Stein nochFeuer gibt und das Pulver zündet! den Tomahawk und dasMesser überlasse ich denen, die von der Natur angewiesen sind,sie zu führen.Was sagst du dazu, Chingachgook?" fuhr er in