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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
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weil sie das Aussehen und den Tritt nicht weniger als die Toll-kühnheit des Indianers kannten.

Montealm verweilte noch lange und trübsinnig an dem Ufer,wo ihn der Wilde verlassen hatte, und verfiel in tiefes Rach-sinnen über die Stimmung, die fein unbändiger Verbündeter anden Tag gelegt hatte. Bereits war sein Nnf einmal durch eineGränelseene befleckt worden, und unter Umständen, die mit denjetzigen eine furchtbare Aehnlichkeit hatten. Je weiter er nach-sann, desto lebhafter drang sich ihm das Gefühl auf, welcheVerantwortlichkeit derjenige auf sich lade, welcher die Mittel, dieihm für seinen Zweck zu Gebote stehen, nicht gehörig bedenke,und eben so wenig die Gefahr, Kräfte in Thätigkeit zu sehen,deren Leitung über den Bereich menschlichen Vermögens geht.Er entfchlng sich aber dieser Gedanken, die er im Augenblickdes Sieges für Schwäche hielt, kehrte in sein Zelt zurück undgab im Vorbeigehen Befehl, das Heer ans seinem Schlummerzu erwecken.

Der erste Schlag der französischen Trommeln fand ein Echoim Innern der Festung, und augenblicklich füllte sich das Thalmit den anhaltenden und durchdringenden Klängen einer Kriegs-mnsik, die ihre lärmende Begleitung noch übcrtönte. Die Hörnerder Sieger bliesen heitere und fröhliche Weifen, bis der letzteMann im Lager unter den Waffen war; sobald aber die brit-tischcn Pfeifen im Fort ihr schrilles Signal gaben, verstummtensie wieder. Unterdessen war der Tag angebrochen, und als dasfranzösische Heer znm Empfange seines Generals in Reihe undGlied bereit stand, crblihten die Waffen der Krieger von denStrahlen einer glänzenden Sonne. Der gewonnene Bortheil,schon so wohl bekannt, wurde nun öffentlich verkündigt, und diebegünstigte Schaar, welcher die Auszeichnung zu Thcil wurde,die Thore des Forts zu besetzen, zog vor ihrem Chef vorüber;das Zeichen zum Aufbruch ward gegeben, und alle üblichen Vor-

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