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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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daß die Einladung, die er nun wiederholt, an den Kommandantendes Forts und nicht an einen Untergebenen geht."

Recht, Sir; ist aber nicht der Stellvertreter mit aller Ge-walt und Wurde desjenigen begleitet, der ihm den Auftrag gibt?Er wünscht mit Munro zu sprechen! Meiner Treu, Sir, ich habegroße Lust, ihm die Unterredung zu gewähren, und sollt' es nursein, ihm zu zeigen, wie fest wir ihm trotz der Zahl seiner Trup-pen und seinen Uebergabevorschlägen in's Auge sehen, 's wärevielleicht keine üble Politik, junger Mann."

Dnncan, welcher es für höchst wichtig hielt, möglichst baldden Inhalt des von dem Kundschafter überbrachtcn Briefs zuerfahren, unterstützte ihn gerne darin, indem er sagte:

Ohne Zweifel wird unsre Gleichgültigkeit seine Zuversichthcrabstimmen."

Nie haben Sie wahrer gesprochen. Ich wollte, Sir, erkäme, und beschaute sich unsere Werke am Hellen Tage, und zwarin einem Sturm. Das ist das nntrüglicbste Mittel, zu sehen, obsich der Feind wacker hält, und tausendmal besser, als das Be-schießnngsspstem, welches er angenommen hat. Das Schöne undMännliche der Kriegskunst hat durch die Künste Ihres MonsieurVanban sehr gelitten, Major Heyward! Unsre Vorfahren warenüber diese systematische Feigheit weit erhaben."

Das mag ganz wahr sein, Sir; jetzt aber müssen wir unseben mit den Waffen verteidigen, mit denen wir angegriffen wer-den. Was sind Sic gesonnen in Betreff der Zusammenkunft?"

Ich will den Franzosen sprechen, und das ohne Furcht oderAufschub; prompt! Sir, wie's einem Diener meines königlichen Ge-bieters ziemt. Gehen Sie, Major Heyward, lassen Sie eine Fan-fare blasen und schicken Sie einen Trompeter, um dem Moroniszu melden, wer komme. Wir folgen mit einer kleinen Bedeckung:denn Ehre gebührt dem, der über die Ehre eines Königs zu wachenhat; und hören Sie, Dnncan," fügte er halbflüstcrnd, obgleich sic