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Es lag in dem Kummer des allen Mannes etwas so Ueber-wältigendes, das; Heyward kein Wort des Trostes an ihn zn rich-ten wagte. Mnnro schien Dnncans Gegenwart völlig vergessenzn haben, seine Zuge kämpften gegen den Schmerz seiner Empfin-dungen, während schwere Thränen seinen Angen entquollen undüber seine Wangen rollten. Endlich rührte er sich, als sei erplötzlich wieder zur Besinnnng gelangt: er stand ans, ging einMal durch das Zimmer und trat dann mit einem Ausdruckekriegerischer Größe vor Heyward, mit der Frage:
„Haben Sie mir keine Botschaft von dem Marquis von Mon-calm zn uberbringen, Major Heyward?"
Dnncan fuhr auf und begann sogleich mit verlegener Stimmedes halbvergesscnen Auftrags sich zn entledigen. Es ist unnöthig,bei der gewandten, wenn gleich höflichen Art zn verweilen, wo-mit der französische General jedem Versuche Heywards ansge-wichen war, ihn über den Inhalt der Mittheilung, die er hattemachen wollen, anszuholen; oder bei der Botschaft, durch welcheer seinem Feinde in artigen, aber bündigen Worten bedeuten ließ,das; er selbst kommen und die Erklärung hole», oder darauf ver-zichten möge. Während Mnnro die Einzelnheiten des Berichtesanhörte, wich das aufgeregte Vatergefühl allmählig den Rück-sichten für seine Dienstpflicht; und als Dnncan zu Ende war,erblickte er nur noch den Veteranen, dessen Ehre als Soldat ge-kränkt worden war.
„Sie haben genug gesagt, Major Heyward!" rief der erzürnteAlte: „genug, um einen Kommentar über französische Höflichkeitzn schreiben. Da ladet mich der Herr zn einer Zusammenkunftein, und wie ich ihm statt meiner in Ihnen einen tüchtigen Stell-vertreter schicke, denn das sind Sie, Dnncan, so jung Sie auchnoch sind, so antwortet er mir in einem Räthsel."
„Er hatte vielleicht eine minder günstige Meinung von demStellvertreter, mein thcnerster Herr! und Sie werden sich erinnern,