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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Unsere Wälle sind Erdschanzen, es ist wahr, und ruhen auskeinem Diamantfclsen, aber sie stehen an einem Ufer, das Dieskauund seinem Heer verderblich geworden ich Nur wenige Stundenist eine beträchtliche Macht von uns entfernt, die wir als einenTheil unserer Vcrtheidigungsmittel betrachten."

Ja, sechs bis achttausend Manu," crwicdcrte Montealm, wiees schien, mit großer Gleichgültigkeit,und ihr Chef hält sich hinterseinen Schanzen für sicherer, als in offnem Felde."

Jetzt war es an Heyward, sich vor Aergcr in die Lippe zubeißen, da der Andere so kaltblütig von Truppen sprach, derenStärke, wie der junge Mann wohl wußte, so sehr übertrieben wor-den war. Beide schwiegen eine kleine Weile; endlich nahm Mont-calm wieder das Wort und gab zu verstehen, daß er bei dem Be-suche des Offiziers keinen andern Zweck vvraussetze, als Bedingun-gen zur Uebcrgabe vorznschlagen. Aus der andern Seite suchteHeyward dem französischen General Aeußerungen zu entlocken, ansdenen sich aus die in dem anfgcsangencn Briefe enthaltenen Ent-deckungen hätte schließen lassen. Keiner von Beiden erreichte jedochseinen Zweck; und nach einer längeren und fruchtlosen Besprechungentfernte sich Duncan mit einer vortheilhaften Meinung von derArtigkeit und den Talenten des feindlichen Anführers, aber ohneAufschlüsse über den eigentlichen Zweck seiner Sendung erhaltenzu haben. Montcalm begleitete ihn bis an die Thüre seines Zeltesund wiederholte seine Einladung an den Kommandanten des Forts,mit ihm auf einem offenen Platze zwischen beiden Heeren zu einerunmittelbaren Besprechung zusammen zu treffen.

Sie trennten sich und Duncan kehrte unter gleicher Begleitung,wie zuvor, an die Vorposten der Franzosen zurück, von wo er sichsogleich in das Fort und in dasQuartier seines Befehlshabers begab.