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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Duucan hatte, diese Scene betrachtend, eine Weile in nach-denklicher Stellung dagestanden, als seine Augen durch den Lautnahender Fußtritte sich auf das Glacis vor dem schon ermähntenAusfallthore richteten. Er trat in den Winkel einer Bastion undsah, wie der Kundschafter unter der Bewachung eines französischenOffiziers auf das Fort herzukam. Hawk-eye's Züge waren ein-gefallen nud bekümmert, seine Miene niedergeschlagen, als fühlteer sich tief entehrt, daß er den Feinde» in die Hände gerathcn war.Er trug seine Lieblingswaffe nicht und die Hände waren ihm mitRiemen ans Hirschhäutcn auf den Rücken gebunden. Das Heran-nahcn von Fahnen, zmn Schuhe der Parlameutirer bestimmt, warin letzter Zeit so häufig geworden, daß Heyward bei dein erstennachlässigen Blick auf die Gruppe wieder einen Offizier in gleichemAuftrag zu sehen erwartete. Sobald er aber den hohen Wuchsund die immer noch trotzigen, wenn gleich niedergeschlagenen Zügeseines Freundes, des Waidmanns, erkannte, fuhr er erstaunt zurück,und eilte von der Bastion in das Innere der Festung herab.

Töne anderer Stimmen zogen jedoch seine Aufmerksamkeit aufsich und ließen ihn einen Augenblick seinen Vorsatz vergessen. Ineinem innern Winkel des Erdwalls traf er auf die beide» Schwe-stern, welche längs der Brustwehr umherwandclteu, um, wie er, diefrische Abeudluft zu genießen. Er hatte sie seit dem peinlichenAugenblick, wo er sic nur verließ, um für ihre Sicherheit zu sorgen,nicht wieder gesehen- Von Sorge gebeugt und durch Anstrengungenerschöpft hatte er sie verlassen und fand sie jetzt frisch und blü-hend, obgleich sie immer noch einige Schüchternheit und Unruheverriethen. Unter solchen Umständen dürfen wir uns nicht wundern,wen» der junge Mann eine Zeit lang alles Andere vergaß, um sieanzureden. Die arglose, jugendliche Alice kam ihm jedoch zuvor.

Ha, des lässigen, pflichtvergessenen Nitterch der seine Damenmitten in de» Schranken verläßt!" rief sie.Tage, Jahrhundertewarteten wir darauf, daß Sie zu unfern Füßen um Gnade und