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tere Lichr der Sonne gemildert, bald durch die leichten Wölkchenverdunkelt, welche zwischen ihnen und der Sonne schwammen.Zahlreiche Eilande ruhten im Schooße des Horican, so niedrigund tief, als wären sie in die Wasser gebettet, andere über denFluthen schwebend, gleich leichten Hüllen grünen Sammtes.Zwischen diesen ruderten die Fischer des Belagerungsheeres friedlichihre Nachen umher, oder gaben sich auf dem klaren Wasserspiegelruhig dem Vergnügen des Fischfanges hin.
Die Scene war belebt und doch still; und Alles, was der Naturangehörte, lieblich und einfach groß, während, was von dem Willenund den Bewegungen der Menschen abhing, lebhaft und muth-willig erschien.
Zwei kleine weiße Flaggen wehten, die eine auf einem hcrvor-springeuden Winkel des Forts, die andere auf der vorgeschobenenBatterie der Belagerer, — Sinnbilder der Ruhe, nicht blos fürdie Feindseligkeiten, sondern selbst für die Erbitterung der Kämpfen-den. Hinter ihnen wehten, in schweren, seidenen Falten sich ans-breiteud und schließend, die nebcnbnhlerischen Standarten Englandsund Frankreichs. Hunderte junger Franzosen, munter und sorglos,zogen Netze au den kieselreichen Strand, in der gefährlichen Näheder düstern, aber schweigsamen Geschütze des Forts, während dieöstlichen Berge den lärmenden Jubel der Fischenden wiedertönten.Die Einen kamen eilig herbei, um die Belustigungen auf dem Wassermitzumachen, während Andere mit der unruhigen Neugierde ihrerNation bereits die benachbarten Hügel erklommen. Von all' diesemTreiben, dieser Lust waren diejenigen, welche die Belagerten zu beob-achren hatten, und die Belagerten selbst müsfige, wenn schon nichtgleichgültige Zuschauer. Hier und da stimmte auch ein Pignet einenSang an, oder begann einen Tanz, der die düsteren Indianer ausihren Hinterhalten in dem Walde um sie versammelte. Kurz Alles hattemehr den Anschein eines Freudentages, denn einer den Gefahren undAnstrengungen eines blutigen, erbitterten Krieges gestohlenen Stunde.
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