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konnte: nach der Anssage des Kundschafters sichere Zeichen, daßder Feind sich dort in Masse gelagert hatte.
Das Schauspiel, welches sich am Westnfer des See's, dem süd-lichen ganz nahe, darbot, nahm die Aufmerksamkeit des jungen Sol-daten vor Allem in Anspruch. Auf einem Streifen Landes, welchervon seinem Standpunkt aus zu schmal schien für ein so beträchtlichesTrnppencorps, sich aber wirklich mehrere tausend Fuß von den Uferndes Hvrican bis an den Fuß des Berges erstreckte, sah man weißeZelte und Kriegswerkzengc für ein Lager von zehntausend Mann.Bereits waren vorne Batterien anfgeführt, und während die Zu-schauer mit so verschiedenen Empfindungen auf eine Scene hcrab-blickten, die einer Landkarte gleich vor ihren Füßen ansgebreitet lag,erscholl bereits der Donner einer Artilleriesalve aus dem Thale her-auf und tönte von Echo zu Echo durch die östlichen Berge hin.
„Da unten fängt's nachgerade an zu tagen," sagte der be-dächtige und besonnene Kundschafter, „und die Wachenden wollendie Schläfer mit Kanonendonner wecken. Wir sind um ein paarStunde» zu spät. Montcalm hat bereits die Wälder mit seine»vermaledeiten Irokesen angefüllt."
„Der Platz ist in der That eingeschlosscn," bemerkte Dnncan;„aber bleibt uns denn gar kein Mittel, hineinznkommen? Bessernoch, innerhalb der Werke gefangen genommen zu werden, alsden hernmschwärmenden Indianern in die Hände zu fallen."
„Seht!" rief der Kundschafter, die Aufmerksamkeit Cora's un-willkürlich auf das Quartier ihres eigenen Vaters richtend, „wiedieser Schuß die Steine ans dem Haus des Kommandanten empor-schlng! Ja, diese Franzosen werden es, so solid und massiv esist, in kürzerer Zeit znsammenschießen, als es anfgebant wurde."
„Heyward, ich sterbe beim Anblick einer Gefahr, die ich nichtthcilen kann!" sprach die unerschrockene, aber besorgte Tochter.„Gehen wir zu Montcalm und bitten ihn, uns einzulassen: erwagt es nicht, dem Kinde die Bitte z» versagen."