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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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die Berge, scheinbar ungerue ihre Herrschaft anfgebend,nd lie-fen in die niedrigen Sandstächen ans, über welche wir MisereAbenteurer ans ihrer zweifachen Reise begleitet haben. An beidenBergreihen hin, welche die gegenüberliegenden Seiten von See nndThal bcgränzten, stiegen Dnnstwolken in Schneckenwindnngen vonden nnwirthbaren Wäldern, wie Ranch aus verborgen liegendenHutten empor, oder trieben langsam an den Abhängen hinab, umsich mit dem Nebel der Niederungen zu verbinden. Eine einzelneschneeweiße Wolke schwamm über dem Thal nnd bezeichnete dieStelle, unter welcher der stille Blntteich lag.

Gerade am Ufer des Sce's, etwas mehr gegen den westlichen,als den östlichen Rand hin, lagen die ausgedehnten Erdwälle und dieniedrigen Gebäude von William Henry. Zwei der Hanptbastionenschienen ans dem Wasser, das ihren Fuß bespülte, anfzutanchen,während ein tiefer Graben nnd ausgedehnte Sümpfe die anderenSeiten der Winkel vertheidigten. Das Land war ans eine beträch-lichc Strecke rings um die Festungswerke der Bäume beraubt, sonstaber lag der ganze Schauplatz in dem grünen Kleide der Natur:ausgenommen da, wo die klaren Gewässer den Gesichtskreis be-gränzten, oder steile Felsen ihre schwarzen, kahlen Häupter überdie Wellenlinien der Gebirgsketten erhoben. Vor dem Fort warenhin »nd wieder Schildwachen zu sehen, welche ihre zahlreichenFeinde aufmerksam zu beobachten schienen, und innerhalb derWälle erblickten die Reisenden Soldaten, nach durchwachter Nachtin Schlummer versunken. Gegen Südostcn, aber in unmittel-barer Berührung mit dem Fort, stand ein verschanztes Lager anseiner Felsenanhöhe, einem Punkte, den man weit geeigneter fürdas Fort selber gewählt hätte. Hier zeigte ihnen Hawk-eyc jeneHülfstrnppen, welche erst kürzlich in ihrer Gesellschaft den Hudsonverlassen hatten. Ans den Wäldern, ein wenig weiter gegen Süden,stiegen zahlreiche schwarze nnd finstere Rauchsäulen ans, die manvon den reiner» Ausdünstungen der Quellen leicht unterscheiden