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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Wasser znbringt," entgegnete der Kundschafter, Heyward mit sokrampfhafter Heftigkeit au der Schulter ergreifend, daß dieser mitSchmerzen inne ward, wie sehr abergläubische Furcht in einemsonst so unerschrockenen Manne die Oberhand gewinnen konnte.

Bei Gott! es ist eine Menschengestalt und kommt ans unszu! Die Waffen bereit, meine Freunde! Wir wissen nicht, mitwem wir's zu thnn haben."

Oui vive?" fragte eine strenge, rasche Stimme, die wie einRuf ans einer andern Welt von jener einsamen und unheimlichenStelle herüberklang.

Was will er?" finsterte der Kundschafter;er spricht wederindianisch noch englisch."

,.Oui vivo?" wiederholte dieselbe Stimme, und dem Rufe folgteein Raffeln der Waffen und eine drohende Stellung des Trägers.

,chr»nce," rief Heyward, ans dem Schatten der Bäume aus dasUfer des Teiches und in die Nähe der Schildwache hervortretend.

Woher kommt Ihr? wohin wollt Ihr so früh?" fragte derGrenadier in der Sprache und mit dem Accent eines Mannesans Altfrankreich.

Ich komme vom Rekognosciren, und will mich wieder nie-derlegen."

Seid Ihr ein Offizier des Königs?"

Natürlich, Kamerad: hälst du mich für einen Provinzialen?Ich bin Hanptmann bei den Jägern." (Heyward wußte wohl,daß der Andre von einem Linienregimente war.)Ich habe dieTöchter des Kommandanten der Festung bei mir. Sicher hast dudavon gehört ich nahm sie in der Nähe des andern Fortsgefangen, und bringe sie znm General."

Meiner Treu! meine Damen, das ist mir leid für Sie!"rief der junge Soldat, seine Mühe mit Anstand berührend;Aberso geht's im Krieg. Sie werden finden, welch' braver Mannnnser General ist und wie artig gegen Frauen.

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