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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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es nach der Stelle, wo der Feind jnst sein Mittagsmahl hielt,n»d sich Nichts weniger tränmen ließ, als daß sein blntiges Tage-werk nicht zn Ende sei."

Und Ihr überfielet sie?"

Wenn der Tod ein Ueberfall für Leute ist, die blos daraufdenken, den Magen zu füttern. Wir ließen ihnen keine Zeit zumBesinnen: denn sie hatten uns in dem Strauße am Morgen auchübel mitgespielt, und nur Wenige unter uns waren, die nichteinen Freund oder Verwandten unter ihren Händen verloren hatte».Als Alles vorbei war, wurden die Todten, und einige sagen, so-gar die Sterbenden, in den kleinen Teich dort geworfen. Mitdiesen meinen Augen sah ich das Wasser so mit Blut gefärbt,wie nie eines aus den Eingeweide» der Erde floß."

Ein passendes und, wie ich hoffe, friedliches Grab für einenSoldaten! Ihr habt also auf dieser Gränze viele Treffen mit-gemacht ?"

Ich?" sprach der Kundschafter, indem er sich mit einem Aus-drucke militärischen Stolzes zu seiner vollen Höhe erhob;'s gibtnicht viele Echos unter diesen Hügeln, die nicht den Knall meinerBüchse nachgerufen, und wenig Geviertmeilen zwischen dem Horicanund dem Flusse, wo nicht mein ,Wildtödter" einem lebendigen Ge-schöpfe, sei's nun einem Feind oder einem Thiere, den GaranS machte.Ob das Grab da drunten so ruhig ist, wieJhr meinet, ist eine andreFrage. Es gibt Leute im Lager, die sagen und meinen, wenn ein Mannruhig im Grab liegen soll, so dürfe man ihn nicht darein legen, wennnoch Leben in seinem Leibe sei; und so viel ist gewiß, daß die Aerztenur wenig Zeit hatten, zu bestimmen, wer todt oder lebendig war.St! Seht Ihr Nichts am Ufer des Teichs auf- und niedergehend"

Es ist nicht wahrscheinlich, daß sich Jemand so hcimathlos,wie wir, in diesem öden Wald befinde."

So Einer, wie der, fragt vielleicht wenig nach Haus und Ob-dach, und der Nachtthau thnt Dem Nichts, der den Tag in dem