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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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vorznführen und den Schwestern in den Sattel zu helfen. So-bald dies geschehen war, schritten sie ans dem zerfallenen Thor-weg nnd verließen in einer Richtung, derjenigen, in welcher siegekommen waren, gerade entgegengesetzt, den Ort, indem dieSchwestern verstohlene Blicke nach dem stillen Grabmal nnd demverfallenen Blockhaus warfen, als sie ans dem sanften Mondlichtetraten, um sich in die dustere Tiefe der Wälder zu begraben.

Vierzehntes Kapitel.

Wache: Hui?

König Heinrich Vl.

Während der schnellen Entfernung von dem Blockhanse nndehe sie sich tief in dem Walde befanden, waren die Reisenden zu sehrmit ihrem Entkomme» beschäftigt, als daß sie ein Wort auch nurmit einander geflüstert hätten. Der Kundschafter nahm seinen altenPlatz an der Spitze des Zuges wieder ein, obgleich seine Schritte,auch als schon ein großer Raum zwischen ihnen nnd ihren Feindenlag, bedächtiger waren, als bei ihrem früheren Marsche, da er dieOertlichkeit der ihn umgebenden Wälder nicht kannte. Mehr denneinmal hielt er, um mit seinen Genossen, den Mohikanern, zu Rathzu gehen, indem er aufwärts znm Monde wies nnd die Rinden derBäume sorgfältig untersuchte. In diesen kurzen Pansen lauschtenHeyward nnd die Schwestern mit Sinnen, welche die Gefahr doppeltschärfte, ob nicht irgend ein Laut die Nähe ihrer Feinde verkünde.In solchen Augenblicken war ihnen, als ob hier ei» weites Land inewigem Schlaf begraben liege) nicht der geringste Laut ließ sich imWalde hören, außer dem entfernten nnd kaum hörbaren Murmelneines Baches. Vögel, Thiere nnd Menschen schienen, wenn es über-haupt welche in der Wildniß gab, alle zu schlummern. Allein die