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Töne des Baches, obgleich schwach und leise murmelnd, machtenmit einem Mal den Bedenklichkeiten ihrer Führer ei» Ende undalsbald schlugen sie ihre Richtung dahin ein. Als die Ufer des klei-nen Flusses erreicht waren, machte Hawk-eye noch einmal Halt,nahm die Moccassins von den Füfie» und lud Heyward und Gamutein, das Gleiche zu thnn. Hierauf trat er in das Wasser, und fast einehalbe Stunde gingen sie in dem Bett des Flusses fort, um keineSpur zu hinterlassen. Der Mond war bereits hinter eine Masse un-geheurer, schwarzer, über dem westlichen Horizonte hängender Wolkengesunken, als sie aus dem niedern und unwegsame» Gewässer traten,um wieder auf die sandige aber bewaldete, höher gelegene Flächezu gelangen. Hier schien der Kundschafter wieder zu Hanse zu sein:er verfolgte seinen Weg so sicher und schnell, wie Einer, der seinerOrtskenntnis; vollkommen vertrauen kann. Der Pfad wurde baldunebener, die Reisenden sahen sich von beiden Seiten immerenger von Bergen eingeschloffen und bemerkten, das; sie balddurch eine Gebirgsschlucht kommen müssten. Plötzlich hieltHawk-eye, wartete bis die ganze Reisegesellschaft beisammen war,und sagte dann in leisem, vorsichtigem Tone, den die Ruhe unddas Dunkel des Platzes noch feierlicher machten:
„Es ist leicht in der Wildnis; die Pfade zu kennen, und dieLicks und die Strombette zu finden," sagte er; „aber werkann sagen, ob nicht hinter jenen stillen Bäumen und öden Ber-gen ein Heer gelagert ist?"
„Sind wir denn so nahe bei William Henry?" fragre Hey-ward, auf den Kundschafter zntrctend.
„Es ist noch ein langer und ermüdender Weg dahin; aberwann und wie wir ihm nahen sollen, ist jetzt die Hauptfrage.Seht," sprach er, durch die Bäume nach einem Punkte deutend, woein kleines Wasserbecken den Glanz der Sterne auf seinem ruhigenSpiegel wiedcrstrahlte, „hier ist der ,Blutteich', und ich bin aufeinem Grund und Boden, auf dem ich nicht nur oft gewandelt,