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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Umgebung des Blockhauses betreten hatten, verloren sie offenbardie Spur, weil ihnen die bisherigen Kennzeichen mangelten.

Nach den Stimmen zu schließe», waren bald ihrer zwanzigan jenem Orte versammelt, und gaben lärmend ihre verschiedenenMeinungen und Rathschläge.

Die Schelme kennen unsere Schwäche," flüsterte Hawk-eye,welcher neben Heyward in tiefem Schatten stand und durch einekleine Oeffnnng zwischen den Stämmen blickte,sonst würden siekein so müssiges Squawgeschwätz führen. Da hört 'mal das Ge-würm, jeder von ihnen scheint zwei Zungen und nur ein Beinzu haben."

So tapfer Duncan im Kampfe war, so vermochte er doch aufdiese kaltblütige und charakteristische Bemerkung des Kundschaftersnicht zu antworten. Er faßte nur seine Büchse fester und heftetemit steigender Unruhe seinen Blick durch die enge Oeffnnng aufdie mvndbelenchtete Umgebung. Die tieferen Töne eines Wilden,der mit gebieterischem Nachdruck zu sprechen schien, ließen sichvernehmen, und die Stille, mit welcher sein Befehl, oder viel-mehr sein Rath ausgenommen wurde, bewies die Achtung, in der-er stehen mußte. Ans dem Rausche» der Blätter und dem Brechender dürren Zweige ging jetzt hervor, daß sich die Wilden trenn-ten, nm die verlorene Spur wieder anfznfinden. Zum Glück fürdie Verfolgte» war das Mondlicht, welches einen milden Schim-mer über die Lichtung vor der Ruine verbreitete, nicht stark genug,die dichten Waldgewölbe zu durchdringen, wo alle Gegenständenoch in trügerischem Schatten lagen. Die Nachforschung blieberfolglos: denn so kurz und plötzlich war der Uebergang von demschwachen Pfadstrich der Reisenden in das Dickicht gewesen, daßjede Spur ihrer Fußtritte in der Dunkelheit der Wälder sich ver-loren hatte.

Nicht lange jedoch währte es, so hörte man die rastlosen Wil-den durch das Gestrüpp brechen, und sich allmählich dem inner»