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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Seite
171
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indessen mit den Uebrigen wach und munter geworden war.DerWind läßt sie Gefahr wittern."

Das wolle Gott verhüten!" rief Heyward.Wir habengenug Blutvergießen gehabt."

Mit diesen Worten jedoch griff der junge Kriegsmann nachseiner Büchse und trat in den Vordergrund, bereit, seine unver-zeihliche Nachlässigkeit abzubüßen, indem er sein Leben für dieVertheidigung seiner Schutzbefohlenen unbekümmert aussctzte.

Es ist das Knistern eines Waldthicrs, das um uns herumFutter sucht," flüsterte er, sobald die leisen und anscheinend ent-fernten Laute, wcläw die Mohikaner anfgeschreckt hatten, seineigenes Ohr erreichten.St!" entgpgnete der aufmerksame Kund-schafter,'s ist ein Mensch; ich selbst erkenne jetzt seinen Tritt,so unvollkommen auch meine Sinne im Vergleich mit denen einesIndianers sind. Der entwischte Hnrone ist wahrscheinlich anseine Streifpartic Montcolm's gestoßen und hat jetzt unsere Fährte.Es sollte mir Leid thnn, wenn ich an diesem Orte noch mehrBlut vergießen sollte," fuhr er mit einem unruhigen Blick ansseine düstere Umgebung fort,aber wenn es sein muß, muß essein! Führe die Pferde in das Blockhaus, Uncas, und Ihr, Freunde,folgt ihnen nach. So alt und dürftig das Gebäude ist, so ge-währt cs immerhin einigen Schutz, und hat manchesmal schonvon Büchsenknall wiedergetönt!"

Er fand keine Widerrede, und die Mohikaner führten dieNarragansets in die Ruine, wohin sich auch die übrige Gesell-schaft in größter Stille begab.

Das Geräusch nahender Fußtritte ließ sich jetzt zu deutlichvernehmen, als daß man noch über die Art der Unterbrechunghätte ungewiß sein können. Bald mischten sich Mcnschenstimmcndarein, sie riefen sich einander in einer Mundart zu, die, wie derJäger Heyward znflüsterte, die Sprache der Hnronen war. Alssic an die Stelle kamen, wo die Pferde das Dickicht in der