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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Die sorglosen Schufte, die Mohawks mit ihren Tnscaroraund Onondagabrüdern Huben hier ihren Durst gestillt," murmelteer,und die Landstreicher haben die Kürbisflasche weggeworfen!So geht es, wenn man Einem einen Dienst erweist und cs mitundankbaren Hunden zu thn» hat! Hier hat der Herr zu ihremBesten mitten in der heulenden Wildnis; die Hand ansgercgt undaus den Eingeweide» der Erde eine Quelle springen lassen, welchedie reichsten Apothekerbnden in allen Kolonien zu Schande» machenkann. Nun seht! die Taugenichtse haben die Erde eingetreten undden hübschen Platz vcrschandet, als ob sie dumme Bestien und keineMenschen waren."

Uncas reichte ihm stillschweigend die gewünschte Kürbisflaschchin, die er bisher in seinem Spleen nicht an dem Ast einer Ulmehatte hängen sehen. Er füllte sie mit Wasser, und zog sich ineinige Entfernung zurück nach einer Stelle, wo der Boden festerund trockener war. Hier setzte er sich nieder, und nach einem langenund, wie es schien, erquickenden Zuge fing er an, die Neste der Nah-rungsmittel, welche die Hnronen znrückgelassen hatten nnd die sichin seiner Waidtasche befanden, in genaue Untersuchung zu nehmen.Dank dir, Junge," fuhr er fort, indem er die leere Kürbisflaschean Uncas znrückgab,jetzt wollen wir sehen, wie diese Kriecher,die Hnronen, auf ihren Wegelagerungen lebten. Da seht 'mal!die Kerls kennen die besten Bissen an dem Wilde, nnd man solltedenken, sie könnten ein Stück Wildpret abschnciden nnd bratentrotz dem besten Koch im Lande! Aber Alles ist roh: die Irokesensind noch ächte nnd gerechte Wilde. Uncas, nimm meinen Stahlund zünd' ein Feuer an! Ein Stück zarten Rostbratens hilft nacheinem so langen Marsche der Natur wieder auf."

Heyward, welcher bemerkte, daß ihre Führer ernstliche Anstal-ten zu einem Mahle machten, half den Ladies von den Pferdenund nahm an ihrer Seite Platz, mit Freude sehend, daß sic nachder blutigen Scene einiger Angenblicke Ruhe genießen sollten.