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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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ruhte, um seiu Koru zu essen ? Wer füllte dieGcbüsche mit de» kriechen-de» Feinden? Wcrzog sein Messer? WessenZnngewarFrieden, indeßsein Herz die Farbe des Blutes hatte? Sagte Magna, daß das BeilNichtmehr inderErde sei, und daß seineHand es ansgegraben habe?"

Duncan schwieg, weil er seinem Ankläger nicht damit antwortenwollte, daß er ihn an seinen Verrat!) erinnerte, und verschmähte es,eine Entschuldigung vorznbringen, nmJenes Unmnth zu besänftigen.Magna schien auch zufrieden, den Streit, so wie jede andere Unter-haltung beruhen zu lassen: denn er lehnte sich wieder an den Baum,von dem ihn nur augenblickliche Aufregung entfernt hatte. Aberder Ruf Io longue korovine! erneuerte sich, sobald die ungeduldi-gen Wilden bemerkten, daß die kurze Unterhaltung abgebrochen war.

Ihr hört," sprach Magna mit verstockter Gleichgültigkeit,die rothen Huronen rufen nach dem Lebe» derlangen Büchse,"oder wollen sie das Blut derer, die ihn verborgen halten!

Er ist fort ist entronnen; er ist zu weit fort, als daßsie ihn erreichen konnten."

Renard lächelte mit stolzer Verachtung, indem er antwortete:Wenn der weiße Mann stirbt, so denkt er, er ist im Frieden, aberdie rothen Männer wissen selbst die Geister ihrer Feinde zu quälen.Wo ist seine Leiche? Laß die Huronen seine» Skalp sehen!"

Er ist nicht todt, er ist entronnen."

Magna schüttelte ungläubig den Kopf.

Ist er ein Vogel, um seine Schwingen ansznbreiten, oder einFisch, um ohne Luft zn schwimmen? Der weiße Häuptling liestin seinen Büchern und hält die Huronen für Thoren?"

Obgleich kein Fisch, kann doch dielangcBüchse" schwimmen,Er schwamm den Strom hinab, als alles Pulver verschossen unddie Augen der Huronen hinter einer Wolke waren."

Und warum blieb der weiße Häuptling zurück?" fragte derimmer noch ungläubige Indianer.Ist er ein Stein, der zn Bodensinkt, oder brennt der Skalp ihm auf dem Kopfe?"