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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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in Eurem Namen, als fürEurcFrennde, oder wir werden uns, ohneEuch einen Dienst leisten zu können, nur selbst Schaden bringen!"

Redet!"

Das Erste ist, euch stiller zu verhalten, als die ruhenden Wälderhier, mag auch geschehen, was da will; das Zweite, den Ort,wohin wir euch bringen, vor jedem Sterblichen geheim zu halten."

Ich will mein Aenßerstes thun, um diese beiden Bedingun-gen erfüllt zu sehen."

So folgt mir: denn wir verlieren Augenblicke, die so kostbarsind, als dem verwundeten Wilden das Herzblut!" Hei,ward konntedurch den wachsenden Schatten der Nacht die ungeduldigen Geber-den des Kundschafters bemerken und folgte schnell seinen Trittennach der Stelle hin, wo er den Rest der Reisegesellschaft gelassenhatte. Als sie bei den erwartungsvollen und ängstlichen Fraueneintrafen, machte er sie in kurzen Worten mit den Bedingungenihres neuen Führers bekannt und fügte hinzu, wie sie jede Be-sorgnis' verscheuchen und sich zu augenblicklichen ernsten Anstren-gungen entschließen müßten. Obgleich seine beunruhigende Mit-thciluug nicht ohne geheimen Schrecken ausgenommen ward, sogelang es doch seinem Ernst und seinen eindringlichen Vorstellun-gen, unterstützt vielleicht von der Beschaffenheit der Gefahr, ihreNerven für eine unerwartete, ungewöhnliche Prüfung zu stählen.Schweigend und ohne den geringsten Verzug ließen sie sich vonden Pferden helfen und begaben sich eilig an den Rand des Was-sers hinab, wo der Kundschafter mehr durch ausdrucksvolle Geber-den, als durck Worte den Rest der Gesellschaft versammelt hatte.

Was thun wir mit diesen stummen Geschöpfen?" murmelteder Weiße, von welchem die ganze Leitung ihrer künftigen Bewe-gungen abzuhäugen schien,es wäre Zeitverlust, ihnen die Kehleabzuschneidcn und sie in den Fluß zu werfen; sie aber hier zulassen, hieße den Mingo's sagen, daß sie ihre Eigenthumer nichtweit davon zu suchen haben."

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