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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Stammes sich bcriethen, achteten nicht ans diese plötzliche, ernst-liche Aufforderung. Obgleich ihre Unterredung in leisem und vor-sichtigem Tone gehalten wurde, und nicht viel mehr als Geflüsterwar, konnte doch Heyward, welcher jetzt hinzntrat, leicht den ernst-lichen Nachdruck des jungen Kriegers von den bedächtlicheren Re-den der älteren unterscheiden. Offenbar stritten sie über dieZweckmäßigkeit einer Maßregel, welche das Wohl der Reisendenbetraf. Von der Dringlichkeit seines Gegenstandes bewältigt undungeduldig über einen Verzug, der ihm mit so viel Gefahr ver-bunden schien, trat Heyward näher zu der düster» Gruppe heran,um sein Anerbieten in Betreff der Belohnung noch bestimmteranszndrücken, als der Weiße, mit der Hand eine Bewegung ma-chend, als gäbe er den bestrittenen Punkt zu, sich abwandte undin einer Art Selbstgespräch in englischer Sprache sagte:

Uncas hat Recht! Es wäre unmenschlich, so harmlose Ge-schöpfe ihrem Schicksal zu überlassen, selbst wenn dadurch unserZufluchtsort für immer aufs Spiel gesetzt würde. Wenn Ihrdiese zarten Blumen ans der Gemalt der schlimmsten allerSckstangen retten wollt, Herr, so habt Ihr keine Zeit zu verlie-ren, und müßt zu einem Entschlüsse kommen!"

Wie könnt Ihr an einem solchen Wunsche zweifeln! Habe ichmich nickst bereits erboten"

Richtet Euer Gebet an den Himmel, der kann uns allein Weisheitgeben, die Arglist der Teufel, die diese Wälder füllen, zu Schanden zumachen," unterbrach ihn ruhig derKundschaftcr;aber verschont unsmit Eucrn Geldancrbietnngcn, der Ihr vielleicht nicht so lange lebt,um sie zu erfüllen, noch ich, um sie zu benützen. Diese Mohika-ner und ich wollen thnn, was Menschengcdankcn ersinnen können,um liebliche Blumen, welche nicht für die Wildnis; geschaffen sind,vor Schaden zu bewahren, und zwar ohne Hoffnung ans andereBelohnung, als solche, welche Gott immer rechtschaffenem Handelnzu Theilwerden läßt. Zuerst müßtJhr zweierlei versprechen, sowohl