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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Auf die Schurkerei eines Irokesen darf man mit Sicherheitrechnen," sprach der Kundschafter, indem er iustiuktmäßig nachseiner Büchse griff.

Halt!" unterbrach ihn Heyward,es geht nicht wir muffenauf etwas Anderes denken und doch, ich habe vielen Grund zuglauben, das; der Schuft mich getäuscht hat." Der Jäger, welcherbereits seine Absicht, den Läufer lahm zu schießen, aufgcgeben hatte,sann einen Augenblick und machte daun ein Zeichen, das seine zweirothen Begleiter ihm sogleich zur Seite rief. Sie sprachen leise,aber lebhaft in delawarischer Sprache mit einander; aus den Ge-lberden des Weißen jedoch, der sich häufig gegen de» Gipfel desjungen Baumes richtete, ging deutlich hervor, das; er von ihrem ver-borgenen Feinde sprach. Seine Begleiter hatten seine Wünsche alsbaldverstanden, legten ihre Feuergcwehrc weg, wandten sich nach ent-gegengesetzten Seiten und vergruben sich mit so vorsichtigen Bewe-gungen in das Dickicht, das; ihrcTritte nicht gehört werden konnten.

Jetzt, geht zurück," sprach der Jäger wieder zu Heyward,und haltet den Teufelsbalg mit Reden hin; die Mohikaner hierwollen ihn lebendig fangen, ohne ihm die Schminke zu verderben."

Nein," sprach Heyward stolz,ich will ihn selbst fassen."

Pah! was vermvgct Ihr zu Pferd gegen einen Indianer inden Büschen?"

Ich steige ab."

Glaubt Ihr, er werde, wenn er sieht, daß Ihr einen Fußaus dem Bügel habt, warten, bis auch der andere frei ist? Werin den Wäldern mit den Eingebornen zu thun hat, must india-nische Kniffe brauchen, wenn er etwas ansrichten will. Gehtdenn, sprecht vertraulich mit dem Bösewicht, und thut, als obIhr ihn für Euer» treueste» Freund auf Erden hieltet."

Heyward schickte sich au, diesen Rath zu befolgen, obgleich ihmdie Rolle, die er zu spielen hatte, nicht behagen wollte. Jndeßüberzeugte er sich jeden Augenblick mehr, das; er durch sein zu